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Babelsberg 03 vs. Union Fürstenwalde
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Fußballgott
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Anmeldedatum: 06.03.2004
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BeitragVerfasst am: So Feb 23, 2020 8:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Forza03


Ist es denn irgendwie wichtig, welche Fangruppen sich da zu irgendwelchen Transpis bekennen?
So ein Transpi "Horlitz raus" ist legitim und beleidigt niemand. Jede Form von verbaler oder echter Gewalt(Androhung) ist schlicht nicht hinnehmbar.



Was das Sportliche angeht, hab ich mich dazu ja schon geäußert.

Ich stimme dir zu, was die "Testspiele im Spielbetrieb" angeht. Das muss schleunigst beendet werden, auch wenn es für einen neuen Trainer nicht einfach ist. Da rächt sich vielleicht aktuell, dass in der Vereinsführung auch kaum jemand mit sportlicher Expertise dabei ist, der da hätte helfen können.

Aus meiner Sicht wäre ein 4:2:3:1 System erstmal das sicherste, um erstens defensive Stabilität zu behalten, aber auch diese Angst im Spiel nach vorne abzulegen. Ich hatte gestern in vielen Szenen das Gefühl, dass manche Spieler zu defensiv dachten, aber wie es dann immer so ist, kommt man dadurch viel eher auch defensiv in die Bredouille. Aber wie gesagt, der größte Fehler war diese Lücke im zentralen offensiven Mittelfeld in der ersten Halbzeit. Dadurch hingen die beiden Spitzen in der Luft, und gleichzeitig konnte der Gegner die Bälle leicht im eigenen zentralen Bereich erobern und sein Spiel aufziehen. Das hat sich zweite Halbzeit im 4:3:3 gebessert, aber Danko dachte etwas zu defensiv und so fehlte im Grunde trotzdem immer diese Bindung nach vorne.

Meine favorisierte Elf im 4:2:3:1 wäre gegen Teams auf Augenhöhe wie Halberstadt und Nordhausen

- Awassi --- Rode --- Lela --- Wilton -
----------- Koch ----- Danko ----------
-- Rangelov -- Dombrova -- Siebeck --
------------------ Frahn -----------------

Daswäre kompakt und defensiv genug, aber hätte auch genug Offensivstärke, zumindest wenn Danko und Koch entsprechend offensiv denken. Wenn die Aufstellung nicht zur Führung führt, hätte man noch Wolf (für Siebeck) und Nattermann als Offensivspieler in der Hinterhand, möglichst ohne taktische Umstellung. Man könnte auch Wolf von Anfang an bringen, aber hätte dann kaum noch offensive Möglichkeiten abgesehen von der Natter.
Danko als 6er/8er und Dombrova wären für das System besonders wichtig, was Umschaltspiel auf Defensive als auch Offensive betrifft. Da müssen konsequent die Lücken geschlossen werden bzw. beim offensiven Umschalten schnell und auch mal risikoreich nach vorne gespielt werden. Bei Ballverlust müssen dann alle wieder schnell hinter den Ball kommen, aber das darf nicht auf Kosten von Mut und Konsequenz im Spiel nach vorne gehen. Diese Mutlosigkeit bringt uns doch jedes Mal wieder in die Defensive zurück, was man ja vermeiden will.


Gegen bessere Gegner kann man auch gerne mal einen schnellen Müller von Anfang an bringen, der hinter die Kette kommt. Als Einwechsler bei Rückstand (wie man es bei Viktoria machte), find ich seine Stärken verschenkt. Dafür müsste man dann vielleicht an anderer Stelle einen defensiveren Spieler reinnehmen. Wenn man es am Schluss mir der Brechstange versucht, würd ich ja eher dann jemand wie Reimann bringen, der auch im Kopfballspiel bei Standards noch für Gefahr sorgen kann. Letztlich aber alles eine Frage der Einstellung der Spieler. Sie müssen mutiger im letzten Drittel sein (ohne hektisch zu werden), aber eben auch bei Ballverlust schnell alle geordnet hinter den Ball kommen. Kompaktheit ist das Schlüsselwort. Nur dafür müssen alle Spieler eben nach Ballgewinn nach vorn verschieben, und bei Ballverlust auch seitlich zur Ball nahen Seite schnell verschieben.

Diesbezüglich hat der Trainer in der PK schon recht gehabt. Da sind einige Spieler schlicht nicht gedankenschnell in jeder kleinen Szene genug. Es mangelt an Auffassungsgabe/Antizipation und vor allem Mut. Nach Ballgewinn wird der Ball gespielt, aber dann steht die Kette dahinter einfach sekundenlang an der gleichen Stelle statt innerhalb von Sekundbruchteilen sich sofort entsprechend nach vorn zu verschieben. Und in der Defensive ist es fast das gleiche. Man arbeitet zwar nach hinten, aber eher in dem man sowieso tief steht, aber dabei keine Kompaktheit erreicht, weil man in Ballnähe im Mittelfeld nicht eng genug steht bzw. schnell genug verschiebt. Da muss jeder Spieler einfach hellwach sein. Und das funktioniert nicht, vielleicht auch weil derzeit Verunsicherung zu mangelndem Selbstbewusstsein führt. Umso wichtiger wären jetzt mal zwei Siege in Folge. Und wann wenn nicht in Nordhausen und Halberstadt will man das schaffen? Traut euch endlich mal mehr zu!!! Ist doch nicht so als hätten wir von Wolf, Dombrova, Rangelov und Frahn noch keinen guten Fussball gesehen. Mir fehlt zwar immernoch der typische 10er, der auch mal Bälle perfekt in die Schnittstelle passt oder auch mal aus der Distanz schiessen kann, aber wenn wir den nunmal nicht haben, muss es auch mal vielleicht mit Tobi dort auf der 10 gehen, zumindest wenn er es schafft mit Danko und Koch zusammen in Sachen angesprochener Kompaktheit zu arbeiten.
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Bonra
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 24, 2020 1:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schließe mich bei der Spielbewertung Fußballgott an. Das war sehr magere Kost vor allem in der ersten, aber auch zweiten Hälfte. Ich kann dies eigentlich gar nicht nachvollziehen, da wir zum Anfang der Saison noch sehr schönen Kombinationsfußball gespielt haben, jetzt wird da so wenig kombiniert. Ok, klare Marschlinie des Trainers scheint zu sein, hinten ab zu sichern, anders kann ich mir das fehlende Nachrücken der Defensivspieler ins Mittelfeld nicht erklären. Da fehlte so oft eine Anspielstation um weiter nach vor zu kombinieren nur deswegen, weil der vorher pass gebende Spieler abdreht und eben nicht nachrückt. Zudem wurden sehr viele Pässe faktisch Blind direkt zum Gegner gespielt. Da fehlt entweder das Verständnis untereinander, wo sich wer hin bewegt, oder die Fähigkeit vor dem Pass den Kopf zu heben.
Aus meiner Sicht gerade die erste Hälfte einer der schlechtesten Auftritte zu Hause. Wenn man das Mittelfeld nicht besetzt, hat der Gegner leichtes Spiel und man wird nach vorn kaum Chancen kreieren. Was mich noch umtreibt, ist die fehlende Bewegung und das fehlende Verständnis für den freien Raum. Ganz oft zu sehen bei Einwürfen, da wird sich hinter dem Gegner versteckt und null bewegt und auch als Anspielstation läuft man immer genau so, das zwischen ballführendem Spieler und einem selbst direkt ein Gegner steht. Wo soll man da hin spielen?
Das aktuell gesetzte Mittel nach vorn sind hohe Bälle. Kann man sicher machen mit einem Frahn vorne, ist aber sehr ausrechenbar und wenig erfolgreich, wie man sieht. Erinnert mich auch eher an alte Zeiten und so ein Gebolze nach vorn ist äußerst unattraktiv.

Ich sehe insgesamt ein taktisches Problem, das man das Mittelfeld dem Gegner überlässt und ein spielerisches Problem, dass einige Spieler scheinbar freie Räume nicht erkennen und nutzen. Es rächt sich jetzt auch, dass man so viele neue Spieler in eine Mannschaft integrieren muss und scheinbar sehr wenig Spielverständnis untereinander herrscht.
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Bonra

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Oxidus
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 24, 2020 4:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

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Romanzotti
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 24, 2020 4:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bonra hat Folgendes geschrieben:
Schließe mich bei der Spielbewertung Fußballgott an. Das war sehr magere Kost vor allem in der ersten, aber auch zweiten Hälfte. Ich kann dies eigentlich gar nicht nachvollziehen, da wir zum Anfang der Saison noch sehr schönen Kombinationsfußball gespielt haben, jetzt wird da so wenig kombiniert. Ok, klare Marschlinie des Trainers scheint zu sein, hinten ab zu sichern, anders kann ich mir das fehlende Nachrücken der Defensivspieler ins Mittelfeld nicht erklären. (...)
Das aktuell gesetzte Mittel nach vorn sind hohe Bälle. Kann man sicher machen mit einem Frahn vorne, ist aber sehr ausrechenbar und wenig erfolgreich, wie man sieht. Erinnert mich auch eher an alte Zeiten und so ein Gebolze nach vorn ist äußerst unattraktiv.


In der ersten Saisonhälfte wurde mit Herrn V. als Trainer versucht, an die Spielidee von Efe und Civa anzuschließen. Dazu war die Mannschaft spielerisch offenbar zu limitiert. Mit Uzelac sieht das tatsächlich wieder nach alter Demuth-Schule aus und vielleicht ist das ja sogar die richtige Antwort - nur fehlt dafür anscheinend Robustheit und Cleverness. Zumindest war das mein Eindruck nach Samstag.

Ich bin noch nicht gänzlich hoffnungslos, dass wir die Punkte doch noch irgendwie reinholen. Aber die erste Hälfte war phasenweise wirklich ein fast schon parodienhaftes Rumgebolze mit vielen (halb)hohen und oft planlosen Bällen, die zwischen beiden Mannschaften hin und her rund um den Mittelkreis segelten. Die zweite HZ mit einem etwas besserem Zugriff auf das Mittelfeld sah wieder etwas erfolgsversprechender aus. Sich dann im naiven Glauben, noch schnell alles nach vorn schmeißen zu müssen, (von einer in diesem Fall cleveren Mannschaft) so ein Ding einschenken zu lassen, war einfach nur ganz, ganz blöd, traurig, frustrierend, ...
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Fußballgott
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BeitragVerfasst am: Di Feb 25, 2020 1:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

Romanzotti hat Folgendes geschrieben:
Bonra hat Folgendes geschrieben:
Schließe mich bei der Spielbewertung Fußballgott an. Das war sehr magere Kost vor allem in der ersten, aber auch zweiten Hälfte. Ich kann dies eigentlich gar nicht nachvollziehen, da wir zum Anfang der Saison noch sehr schönen Kombinationsfußball gespielt haben, jetzt wird da so wenig kombiniert. Ok, klare Marschlinie des Trainers scheint zu sein, hinten ab zu sichern, anders kann ich mir das fehlende Nachrücken der Defensivspieler ins Mittelfeld nicht erklären. (...)
Das aktuell gesetzte Mittel nach vorn sind hohe Bälle. Kann man sicher machen mit einem Frahn vorne, ist aber sehr ausrechenbar und wenig erfolgreich, wie man sieht. Erinnert mich auch eher an alte Zeiten und so ein Gebolze nach vorn ist äußerst unattraktiv.


In der ersten Saisonhälfte wurde mit Herrn V. als Trainer versucht, an die Spielidee von Efe und Civa anzuschließen. Dazu war die Mannschaft spielerisch offenbar zu limitiert. Mit Uzelac sieht das tatsächlich wieder nach alter Demuth-Schule aus und vielleicht ist das ja sogar die richtige Antwort - nur fehlt dafür anscheinend Robustheit und Cleverness. Zumindest war das mein Eindruck nach Samstag.

Ich bin noch nicht gänzlich hoffnungslos, dass wir die Punkte doch noch irgendwie reinholen. Aber die erste Hälfte war phasenweise wirklich ein fast schon parodienhaftes Rumgebolze mit vielen (halb)hohen und oft planlosen Bällen, die zwischen beiden Mannschaften hin und her rund um den Mittelkreis segelten. Die zweite HZ mit einem etwas besserem Zugriff auf das Mittelfeld sah wieder etwas erfolgsversprechender aus. Sich dann im naiven Glauben, noch schnell alles nach vorn schmeißen zu müssen, (von einer in diesem Fall cleveren Mannschaft) so ein Ding einschenken zu lassen, war einfach nur ganz, ganz blöd, traurig, frustrierend, ...



Es ist ja an sich auch nichts schlechtes an der Demuth'schen Defensivtaktik, wo wir oftmals 1:0 (oft auch durch Frahn als einzigen Stoßstürmer) gewonnen haben.

Aber dann muss man heutzutage einfach höher verteidigen, um eine gewisse Kompaktheit defensiv zu erreichen, und gleichzeitig auch die limitierten Offensivmöglichkeiten dann auch nutzen zu können. Mal davon abgesehen glaub ich gar nicht, dass wir so limitiert sind. Wir haben zwar nicht mehr die starken Flanken vom (älteren) Wilton aus der Vorsaison und die individuelle Klasse bei Fernschüssen, Standards und Dribbling von Hoffi, aber Dombrova, Rangelov, Wolf und Frahn haben durchaus spielerische Klasse. Nur fehlt eben die Bindung zum Rest der Mannschaft, weil die Lücken zur Defensive zu groß sind.
Und wie Bonra völlig richtig schreibt, fehlt bei vielen Spielern offenbar das Gefühl für den freien Raum. Nach Ballgewinn wird sich nicht sofort in Sekundenbruchteilen entsprechend bewegt, sondern gewartet, was der Mitspieler macht bishin sich hinterm Gegner zu verstecken. Ist das fehlender Mut, aufgrund der Niederlagenserie? Oder ist es mangelnde Spielintelligenz? Letzteres wäre fatal. Ersteres ließe sich abstellen, aber dann muss der Trainer den Spielern mehr Kompaktheit auch im offensiven Umschalten einschärfen. Wenn man zu defensiv denkt, passiert ja immer genau das Gegenteil. Weil man es nie schafft, nach Ballgewinn umzuschalten und Überzahl zu schaffen, verliert man die Bälle sofort wieder und der Gegner bekommt über kurz oder lang trotzdem seine Chancen.

Gegen Nordhausen und Halberstadt also bitte mal kompakt höher stehen, und dann auch mit Mut nach vorne. Das geht aber aus meiner Sicht nur wenn man das Mittelfeld auch taktisch/personell stärkt, ohne jetzt die großen Experimente zu machen. Vorbeck gefiel mir in seiner Denkweise eigentlich, aber er experimentierte vielleicht zwischendurch etwas zu viel, so dass wir immer mal wieder dumme Gegentore bekamen, teils aber auch durch haarsträubende individuelle Aussetzer.

na ja, ich hoffe, man belohnt sich im kommenden Spiel für eine mutige aber dennoch kompakte Spielweise. Dann könnte das in den Folgewochen viel Selbstbewusstsein freisetzen. Und schon siehts dann oftmals spielerisch top aus, und alle Fans wundern sich, wieso das vorher nicht klappte. Läuft halt auch viel im Kopf ab.
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Bonra
Turbieni-Fan
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Beiträge: 1185

BeitragVerfasst am: Di Feb 25, 2020 4:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin pers. überhaupt kein Fan der defensiv Taktik mit dem Motto, und vorne hilft der Frahn. Da vergraulen wir auch die letzten Zuschauer mit. Zudem hat sich der Fußball weiter entwickelt und ich glaube, dass das System nicht mehr funktioniert, jedenfalls nicht so wie vor 10 Jahren.
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Bonra

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Fußballgott
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 26, 2020 12:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Bonra hat Folgendes geschrieben:
Also ich bin pers. überhaupt kein Fan der defensiv Taktik mit dem Motto, und vorne hilft der Frahn. Da vergraulen wir auch die letzten Zuschauer mit. Zudem hat sich der Fußball weiter entwickelt und ich glaube, dass das System nicht mehr funktioniert, jedenfalls nicht so wie vor 10 Jahren.


Bin auch kein Fan von reiner Defensivtaktik, aber kommt ja immer drauf an wie man das auch offensiv umsetzt. Man kann auch defensiv gut stehen und wenig Ballbesitz haben, und trotzdem offensiv begeistern. Nur leider haben wir keine wirklichen Konterspieler, die da die Gegner über 50 Meter in Grund und Boden laufen. Deshalb müssen wir eben höher stehen, damit der Weg zum Tor nicht so weit ist. So kann man gerne defensiv denken, aber muss das über Kompaktheit lösen, um zu Ballgewinnen zu kommen, die man dann schnell zu Tormöglichkeiten umsetzt. Da darf man aber nicht 70 Meter vom gegnerischen Tor entfernt sein, sondern die Bälle zumindest an der Mittellinie erobern, mit einer eigenen Abwehrkette, die entsprechend aufrückt. Dann lassen sich auch läuferische Schwächen (Sprints) kaschieren.

Ich sags nicht gerne hier im Forum, aber wenn man mal Defensivfussball vom feinsten sehen will, der derzeit sehr erfolgreich auch offensiv ist, dann guckt euch mal Lazio derzeit an (wer DAZN hat). Ja ja, ich weiß, Lazio (kack Fanszene). Wobei, wir haben ja jetzt auch Frahn. Wink ... Lazio ist im Umschaltspiel in beide Richtungen so dermaßen stark, dass sie gar nicht viel Ballbesitz brauchen, um trotzdem Meisterkandidat zu sein. Rein sportlich ist das wirklich super anzuschauen. Das begeistert wohl jeden Taktikfuchs, aber auch nur deshalb weil die einzelnen Spieler kompakt allesamt nach Ballverlust zurückeilen und in perfekter Raumaufteilung verteidigen, und umgekehrt nach Ballgewinn ebenso kompakt nach vorn verschieben. Da muss man gar keine großen Stars haben, die technisch brillieren.
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