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Babelsberg 03 vs.G.Halberstadt
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Potsdamer03
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BeitragVerfasst am: So März 10, 2019 8:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-281692.html

Aussage gegen Aussage...laut Halberstadt...
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Forza 03
Turbieni-Fan
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BeitragVerfasst am: Di März 12, 2019 2:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

https://m.pnn.de/sport/manipulationsversuch-in-der-fussball-regionalliga-nordost-falsches-spiel/24091696.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2Fsearch%3Fq%3Dregionalliga%2Bnordost%26source%3Dlnms%26tbm%3Dnws%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwiv4pabzfzgAhVH1-AKHbdADogQ_AUIBigB

Zitat:
Nach zwei Verhandlungstagen und der Anhörung mehrerer Zeugen steht für das Sportgericht fest: „Herr Petersen hat versucht, durch Ansprache zweier Babelsberger Spieler unbefugt Einfluss auf den Verlauf des Spiels zu nehmen, um seinem Verein Vorteile zu verschaffen.“ NOFV-Sportrichter Oberholz spricht von „gravierenden Angriffen auf die Integrität des sportlichen Wettbewerbs“.


Die offizielle Urteilsverkündung sieht nach einer glasklaren Verurteilung mit eindeutiger Faktenlage aus. Da scheint jeder Einspruch zwecklos bzw. lächerlich zu sein. Petersen und Germania Halberstadt sollten das Thema jetzt einfach ruhen lassen um den ostdeutschen Fußball nicht noch weiteren Schaden zuzufügen. Alles Andere was da noch kommen könnte wäre pures Fremdschämen der Juxer. Das Wort "Schmutzkampagne" sollte zum Wort des Jahres im ostdeutschen Fußball gekürt werden.
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grammofon
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BeitragVerfasst am: Di März 12, 2019 4:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Und weiter geht's mit Manipulationen im NOFV. Diesmal in der Oberliga.

Der betroffene Spieler hatte nach der Kontaktaufnahme aus dem Ausland umgehend MSV-Trainer Sven Lange informiert. Der Verein meldete den Fall sofort dem NOFV. Dessen Oberliga-Spielleiter Ulf Kuchel sagte: „Der Verein und der Spieler haben alles richtig gemacht, sich zu offenbaren. Wir haben den Vorgang sofort an die zuständigen Stellen weitergeleitet und warten nun die schriftliche Stellungnahme ab."

Komisch, dass vom NOFV immer noch niemand so was über Babelsberg gesagt hat. Oder hab ich da was verpasst?
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grammofon
Turbine-Besucher
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BeitragVerfasst am: Mi März 13, 2019 2:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

grammofon hat Folgendes geschrieben:
Und weiter geht's mit Manipulationen im NOFV. Diesmal in der Oberliga.

Der betroffene Spieler hatte nach der Kontaktaufnahme aus dem Ausland umgehend MSV-Trainer Sven Lange informiert. Der Verein meldete den Fall sofort dem NOFV. Dessen Oberliga-Spielleiter Ulf Kuchel sagte: „Der Verein und der Spieler haben alles richtig gemacht, sich zu offenbaren. Wir haben den Vorgang sofort an die zuständigen Stellen weitergeleitet und warten nun die schriftliche Stellungnahme ab."

Komisch, dass vom NOFV immer noch niemand so was über Babelsberg gesagt hat. Oder hab ich da was verpasst?


Die PNN gibt mir Recht:

Zweifel streuen mag für Petersen und seinen Anwalt als Verteidigungsstrategie legitim sein. Bedenklich und bedauerlich aber ist, dass es bislang kein offizielles Statement gibt, das das Handeln der Babelsberger Spieler würdigt.
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Potsdamer03
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BeitragVerfasst am: Di März 26, 2019 10:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

https://m.pnn.de/sport/manipulationsskandal-in-der-fussball-regionalliga-nordost-naechste-runde-im-fall-petersen/24147082.html
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ALLEZ03
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BeitragVerfasst am: Mi März 27, 2019 1:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

... jetzt wird es eine Never Ending Story... .🤦‍♂️
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scatterbrain
Turbieni-Fan
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BeitragVerfasst am: Mi März 27, 2019 5:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es war kein Manipulationsversuch, sondern Ungeschicklichkeit:

MDR hat Folgendes geschrieben:
Der ehemalige Fußball-Trainer Andreas Petersen kämpft weiter gegen seine Einjahressperre wegen des Vorwurfs der Spielmanipulation. "Wir haben Berufung eingelegt, weil wir das Urteil für grundlegend falsch halten. Herr Petersen hat sich vielleicht nicht immer geschickt verhalten, aber er hat nicht manipuliert", sagte Petersens Anwalt Horst Kletke. Einen Berufungstermin vor dem Verbandsgericht des NOFV gibt es noch nicht.


Herr Petersen und sein Anwalt sind in guter Gesellschaft. Der Kicker zitiert den allseits beliebten und geschätzten Dr. Koch, Vizepräsident des DFB, zum Urteil des Landgerichts Frankfurt/Main in der Causa Waldhof Mannheim:

Kicker hat Folgendes geschrieben:
"Der Richterspruch deckt sich nicht mit unserer Rechtsauffassung", sagte Vizepräsident Rainer Koch: "Wir werden jetzt die Zustellung der schriftlichen Urteilsbegründung abwarten. Es ist davon auszugehen, dass der DFB anschließend Berufung einlegen wird."


Es scheint bei einigen "wichtigen" Protagonisten des deutschen Fußballs ein recht eigentümliches Rechtsverständnis vorzuherrschen.
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"Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen, was für Möglichkeiten wir haben und welches Ziel wir anstreben." Dietmar Demuth, Feb. 2011
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Oese
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 20, 2019 4:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.fupa.net/berichte/sv-babelsberg-03-verhandlungsunfaehig-berufung-im-fall-peter-2394782.html
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Forza 03
Turbieni-Fan
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BeitragVerfasst am: So Aug 18, 2019 8:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kampf dem faulen Fußball-Spiel

https://www.deutschlandfunkkultur.de/betrug-durch-sportwetten-kampf-dem-faulen-fussball-spiel.966.de.html?dram:article_id=456613

Zitat:
Derzeit ist man mit dem DFB im Gespräch über Präventionsveranstaltungen sowohl für die 3. Liga als auch für die 1. und 2. Frauenbundesliga. Der Bereich der Regionalligen bleibt bislang außen vor. Das sei nicht zu bezahlen, muss sich Ulf Baranowsky immer wieder anhören. Der Geschäftsführer schüttelt den Kopf.

„Und wenn wir jetzt sehen, wie wenig Geld Prävention jetzt eigentlich kostet und wenn wir auf der anderen Seite sehen, dass dieses System Profi-Fußball in Deutschland, nur Bundesliga und zweite Bundesliga, über vier Milliarden Euro im Jahr generiert, dann darf hier die Frage der Finanzierung nicht hinderlich sein, also nicht, wenn man es ernst meint.“


Zitat:
Plädoyer für vielfältige Maßnahmen

Ob ein Verbot von Wetten auf Regional- und Oberligaspiele, die Abschaffung der Ereigniswetten, Werbe-Beschränkungen für die Sportwettanbieter sowie ein Wettverbot auf die eigene Sportart – eine vernünftige Prävention von Spielmanipulation umfasst immer viele Bausteine. Für ein ganzes Maßnahmen-Bündel plädiert auch der Bochumer Ermittler Michale Bahrs.

„Es geht doch darum möglicherweise, den Ganoven das Leben so schwer wie möglich zu machen. Man muss sich einfach nur damit auseinandersetzen, dass diese Spielmanipulation mittlerweile ein kriminelles Deliktsbereich ist wie auch Mord, Totschlag, Einbruch, Diebstahl usw. Es ist also ein weiteres Deliktsfeld hinzugekommen und jetzt muss ich gucken, wie kann ich es am sinnvollsten präventiv behandeln.“


Wirklich sehr tiefgreifender Artikel zur weltweiten Spielmanipulation. Alle Regionalligen werden auch weiterhin im Fokus der Wettmafia stehen. Bleibt zu hoffen, dass zukünftig alle Vereine so beherzt wie Nulldrei nach solchen Delikten vorgehen. Der Juxer wird sich auch die nächsten 20 Jahre gesundheitlich nicht in der Lage sehen seinen Widerspruch gegen sein Urteil aufrecht zu erhalten.
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pro KarLi
Bei-UFFTA-Stehenbleiber
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 06, 2020 11:25 am    Titel: Antworten mit Zitat

Manuel Hoffmann äußerte sich jetzt gegenüber "Welt am Sonntag" zum Manipulationsversuch von Andreas Petersen. Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Magdeburg machte hingegen keine Angaben zum Stand des Verfahrens bzw. der Ermittlungen zum Verdacht der Spielmanipulation. Petersens Anwalt ließ die Anfrage der Zeitung unbeantwortet.

Welt am Sonntag hat Folgendes geschrieben:
Gefahr durch Manipulation: Bundesregierung will Wetten auf Wettbewerbe von Minderjährigen verbieten

[...]Die Recherchen von WELT AM SONNTAG zu Wettmanipulationen bekräftigen zudem die Vorwürfe gegen Andreas Petersen, den Vater des Fußball-Profis Nils Petersen. Vorliegende Whatsapp-Protokolle und Aussagen eines Spielers belasten den damaligen Sportdirektor von Germania Halberstadt.

Petersen war vom Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) für zwölf Monate gesperrt worden, weil er versucht haben soll, vor dem Meisterschaftsspiel beim SV Babelsberg am 30. November 2018 gegnerische Spieler zu überzeugen, absichtlich schlecht zu spielen. Petersens Anwalt ließ konkrete Fragen von WELT AM SONNTAG dazu unbeantwortet. Vor dem Sportgericht legte er Berufung ein, aktuell ruht das Verfahren wegen einer Erkankung Petersens.

Einer der angesprochenen Fußballer, Manuel Hoffmann, sagte WELT AM SONNTAG: „Es war zur Mittagszeit, ein paar Stunden vor dem Spiel, als Herr Petersen mich anrief. Er fragte, wie es meiner Familie geht. Dann sagte er, ein externer Sponsor biete mir Geld.“ Für Hoffmann ist klar, dass Petersen versucht habe, ihn zum Betrug anzustiften. „Ich habe gefragt, was ich machen soll. Er sagte: ‚Heute schlecht spielen.’ Dann würde ich nach dem Spiel 2000 Euro in bar erhalten. Ich habe gehört, dass er einem Teamkollegen noch mehr geboten hat.“

Nach dem Gespräch schrieb Hoffmann nach eigenen Angaben eine Whatsapp-Nachricht an Petersen; die Protokolle legte er WELT AM SONNTAG vor und versicherte deren Authentizität. „Ich verbitte mir Anrufe solcher Art und fordere Sie auf, solche Versuche in Zukunft zu unterlassen“, heißt es darin.

Petersen antwortete demnach, er verstehe Hoffmann: „Ist auch nicht mein Ding. Also wir machen untereinander keinen Streß. Wir vergessen das ganze und ich wünsche dir und deiner Familie alles gute.“

Das Spiel endete schließlich 3:1 für Babelsberg, im Anschluss erklärte Babelsbergs Trainer Almedin Civa, zwei Spielern sei Geld geboten worden, damit sie sich auf dem Platz zurückhielten und „die Füße hochnehmen”. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf Spielmanipulation ein. Zum aktuellen Stand des Verfahrens machte der Pressesprecher der Behörde am Freitag keine Angaben.


Quelle
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Romanzotti
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 06, 2020 12:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn das so stimmt ist das, erstens, alles andere als eine "Ungeschicklichkeit" von Petersen, sondern ein ganz konkreter Bestechungsversuch und zweitens, ein wirklich edler Zug von Hoffmann, nicht darauf einzugehen und sich das so nachdrücklich zu verbitten.
Hier wurde ja auch schon darüber gesprochen, wie wenig eigentlich gerade Letzteres gewürdigt wurde. Ich finde, dass das mit diesen Aussagen und Belegen bei passender Gelegenheit noch einmal ins rechte Licht gerückt werden sollte.
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Forza 03
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BeitragVerfasst am: Mi März 04, 2020 9:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Versuchte Spielmanipulation SV Babelsberg 03 legt Beschwerde bei Staatsanwaltschaft ein

Zitat:
"Öffnet alle Türen für Manipulation in der vierten Liga"

Bereits eingestellt wurde das entsprechende Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Magdeburg. Das teilte die Behörde mit. Der Tatbestand der Spielmanipulation setze einen Wettbewerb im Berufssport voraus, erklärte Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten. An einem solchen Wettbewerb müssen nach dem entsprechenden Gesetz „überwiegend Sportler teilnehmen, die durch ihre sportliche Betätigung unmittelbar oder mittelbar Einnahmen von erheblichem Umfang haben“. Dies liege herbei nicht vor.

Gegen die Verfahrenseinstellung haben allerdings „die Anzeiger“ Beschwerde eingelegt – dies seien Vertreter des SV Babelsberg 03. „Wir können die Begründung des Gerichts nicht nachvollziehen“, sagt SVB-Präsident Archibald Horlitz. „Es liegt eine klare Beweislage vor. Und wenn die Entscheidung nun wegen der Berufssportdefinition Bestand haben sollte, öffnet das doch alle Türen, künftig in der vierten Liga munter Spiele zu manipulieren“, findet er. Über die Babelsberger Beschwerde muss laut Baumgarten nun der Generalstaatsanwalt des Landes Sachsen-Anhalt entscheiden.
Keine Hinweise auf Wettbetrug durch chinesischen Sportvermarkter

Die Verfahrenseinstellung schließe auch die Ermittlungen zu einem chinesischen Sportvermarkter mit deutscher Dependance in Wernigerode ein. Das Unternehmen geriet in den Verdacht, Teil der Petersen-Affäre zu sein. Bei den Bestechungsversuchen soll die Rede davon gewesen sein, ein „externer Sponsor“ stelle das Geld bereit. Jener Sportvermarkter aus China wurde genau am besagten 30. November 2018 offiziell als neuer Sponsor bei Germania Halberstadt vorgestellt. Er ist auch weiterhin Förderer des Clubs, wie eine große Werbebande beim SVB-Gastspiel am Sonntag im Friedensstadion deutlich machte.


Ach die chinesischen Sportvermarkter sind weiterhin noch in Deutschland aktiv. Ja sie fördern halt gerne die Jugend in ländlichen Regionen von Ostdeutschland und keine verwöhnten Stadtgören mit Highspeed LTE rund um die Uhr. Das ist doch eine feine Sache für den Zusammenhalt der Gesellschaft in Wernigerode und Halberstadt.

Ja wozu sollen denn die Fußballverbände noch überall die harte Kante zeigen. Morddrohungen, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus etc. und dann noch die maximale Vermarktung der Fernsehrechte in Asien und der arabischen Welt. In zwei Jahren steigt das Fußballfest in Quatar und Rummenigge und viele Andere wollen sich langsam darauf freuen und mit Trainingslagern einstimmen. Viele von bwin und Co. satten Zocker wollen bei der nächsten Malaysiareise oder irgendwo anders in Asien einfach mal auf ein deutsches Jugendspiel oder Regionalligaspiel ihre Kohle, so mit echten Geldscheinen und ohne jede Registrierung der eigenen Identität, endlich mal wieder steuerfrei ihr Geld drauf setzen. Zurück zu den Wurzeln beim Zocken. Diesen Bitcoins vertauen die Zocker bald auch nicht mehr. Da wird wieder Nähe und zwischenmenschliche Handlungen bei den Zockern erreicht. Oder nehmen die chinesischen Sportvermarkter auch direkt Wetten an.

Ich finde Fritz Keller sollte sich im nächsten ZDF-Sportstudio zum Thema Spielmanipulationen einfach mal mit einfachen Worten positionieren. Denn Spielmanipulationen gab es ja in England und Co. schon viel früher als in Deutschland und sowieso sollte die Vorfreude auf die WM in Quatar jetzt einfach dominieren.
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scatterbrain
Turbieni-Fan
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BeitragVerfasst am: Mo März 09, 2020 5:01 pm    Titel: Eigentümliche Begründung Antworten mit Zitat

Als "erstaunliche Begründung" bezeichnete die FAZ die Einschätzung der Staatsanwaltschaft Magdeburg, Regionalliga-Fußball sei kein berufssportlicher Wettbewerb. Die Mitteldeutsche Zeitung nannte die staatsanwaltschaftliche Begründung "kurios".

FAZ hat Folgendes geschrieben:
Die Staatsanwaltschaft Magdeburg sieht in den Fußballspielen der Regionalliga Nordost keinen berufssportlichen Wettbewerb im Sinne des Strafgesetzbuches. Das sagte Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten der F.A.Z., nachdem zunächst die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ darüber berichtet hatten. Seine Behörde habe die Einkommensverhältnisse der Spieler überprüft und daraufhin eine Ermessenentscheidung getroffen: Sie stellte das Ermittlungsverfahren gegen Andreas Petersen, den früheren Sportdirektor des Regionalligaklubs Germania Halberstadt, wegen des Verdachts der Manipulation eines berufssportlichen Wettbewerbs (§ 265d StGB) ein.
[...] Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) hatte einen Manipulationsversuch als belegt angesehen und Petersen zwölf Monate gesperrt sowie eine Geldstrafe von 6000 Euro verhängt. Dieser ging in Berufung, auf Grund einer Erkrankung ruht dieses Verfahren derzeit.


Im MDR wurde Baumgarten zur Ermessensentscheidung wie folgt zitiert:

MDR hat Folgendes geschrieben:
Wie Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten pnn.de zufolge erklärte, setzt der Tatbestand der Spielmanipulation einen Wettbewerb im Berufssport voraus. Die am Wettbewerb teilnehmenden Sportler müssten überwiegend Sportler sein, "die durch ihre sportliche Betätigung unmittelbar oder mittelbar Einnahmen von erheblichem Umfang haben". Das sei bei den Regionaliga-Kickern nicht der Fall.


Die FAZ führt zu den Einkommensumständen der Babelsberger Kicker weiter aus:

FAZ hat Folgendes geschrieben:
Gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, das strafrechtliche Ermittlungsverfahren einzustellen, hat der SV Babelsberg Beschwerde eingelegt. Über diese entscheidet nun die Generalstaatsanwaltschaft in Naumburg.

Nach Darstellung der Babelsberger sind die Spieler des eigenen Kaders zumeist nicht ausschließlich Fußballspieler, sondern studierten oder verdienten sich „auf 450-Euro-Basis“ zusätzliches Einkommen. Ihren Hauptverdienst erzielten sie allerdings durch die Spiele in der vierthöchsten Spielklasse. Ein Zusammenhang zu möglicherweise illegalen Sportwetten sahen weder der NOFV noch die Staatsanwaltschaft, so dass nicht wegen des Verdachts des Sportwettbetrugs gemäß § 265c StGB ermittelt wurde. Dieser setzt keinen berufssportlichen Wettbewerb voraus.


Zieht man die Umstände der Pleiten von Nordhausen und Erfurt mit in Betracht, müsste ein unvoreingenommener Betrachter eigentlich auch auf den Gedanken kommen, dass mindestes einige Fußballer in der vierten Liga nicht unerhebliche Einkünfte mit ihrem Sport erzielen und man von Berufssport sprechen muss.
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pro KarLi
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 05, 2020 4:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas Petersen, Beschuldigter im Sportgerichtsverfahren nach Manipulationsversuch der Partie Babelsberg 03 vs. Germania Halberstadt, scheint es erfreulicherweise besser zu gehen. Der Halberstädter Präsident Erik Hartmann sagte im Zusammenhang mit der Verpflichtung des Ex-Zwickauer Co-Trainers Danny König gegenüber fupa:

Erik Hartmann hat Folgendes geschrieben:
„Um so mehr freut es mich, einen Trainer für Halberstadt gefunden zu haben, der Qualität mitbringt und aus der Region stammt. Aber nicht ich habe ihn gefunden, sondern Andreas Petersen und Enrico Gerlach haben den Kontakt angebahnt“, fügte der Vereinschef hinzu.


Das durch Andreas Petersen bzw. seinen Rechtsbeistand angestrengte Berufungsverfahren gegen das Sportgerichtsurteil zur versuchten Spielmanipulation wurde wegen einer Erkrankung Petersens ruhen gelassen. Die PNN schrieb am 03.03.2020:

PNN hat Folgendes geschrieben:
Auf juristischer Ebene des zuständigen Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) ruhe das Berufungsverfahren weiterhin, sagte der Vorsitzende des Verbandsgerichts Fred Kreitlow. Grund sei die gesundheitsbedingte Verhandlungsunfähigkeit von Petersen. Vor dem NOFV-Sportgericht war der 59-Jährige vor fast genau einem Jahr zu einer zwölfmonatigen Sperre als Funktionär sowie einer Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro verurteilt worden.


Pünktlich nach Ablauf seiner Funktionssperre ist der ehemals kranke Herr Petersen immerhin soweit genesen, dass er wieder eine Trainer-Verpflichtung begleiten kann. Mal sehen, wann der NOFV das Berufungsverfahren fortsetzt. Gute Besserung!
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Forza 03
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BeitragVerfasst am: Do Jun 18, 2020 3:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

pro KarLi hat Folgendes geschrieben:
Andreas Petersen, Beschuldigter im Sportgerichtsverfahren nach Manipulationsversuch der Partie Babelsberg 03 vs. Germania Halberstadt, scheint es erfreulicherweise besser zu gehen. Der Halberstädter Präsident Erik Hartmann sagte im Zusammenhang mit der Verpflichtung des Ex-Zwickauer Co-Trainers Danny König gegenüber fupa:

Erik Hartmann hat Folgendes geschrieben:
„Um so mehr freut es mich, einen Trainer für Halberstadt gefunden zu haben, der Qualität mitbringt und aus der Region stammt. Aber nicht ich habe ihn gefunden, sondern Andreas Petersen und Enrico Gerlach haben den Kontakt angebahnt“, fügte der Vereinschef hinzu.


Fiedler bezieht Stellung

Zitat:
Sicher ist hingegen, dass ich immer eine sportliche Zielsetzung mit behutsamen Klassenzielen und mit jungen Talenten der Region sowie einem Team mit Identifikation vertreten habe, so wie beim Amtsantritt vom Vorstand vorgegeben, während der sportliche Leiter Dirk Rühr und seit kurzem in unterstützender Funktion Andreas Petersen neuerdings sämtliche Kaderplanungen alleine durchführen. Eine Turbo-Entwicklung mit einem Personal „fertiger Spieler“ ohne Absprache mit dem Trainerteam, eine „schnelle Lösung“ zu Halbprofi-Bedingungen ohne Widerspruch der Trainer-Seite wäre hier zu befürchten.


Petersen wühlt den FC Einheit Wernigerode ordentlich auf. Zumindest bei Germania Halberstadt scheint er mittlerweile vollständig raus zu sein.
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