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Laurel Aitken tot
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BRB-Jörg
bei-Rückstand-früher-Geher
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Anmeldedatum: 08.01.2004
Beiträge: 244

BeitragVerfasst am: Di Jul 19, 2005 1:52 pm    Titel: Laurel Aitken tot Antworten mit Zitat

http://www.clubska.com/
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der gebirgsfuchs
Erfolgsfan
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Beiträge: 14
Wohnort: fuchsbau

BeitragVerfasst am: Di Jul 19, 2005 10:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Marx und Lenin auch.
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kleiner Trompeter
bei-Rückstand-früher-Geher
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Anmeldedatum: 08.06.2004
Beiträge: 242
Wohnort: in Jauch's Strasse

BeitragVerfasst am: Di Jul 19, 2005 11:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Harald Juhnke's fand ich schlimmer.
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BRB-Jörg
bei-Rückstand-früher-Geher
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Anmeldedatum: 08.01.2004
Beiträge: 244

BeitragVerfasst am: Mi Jul 20, 2005 9:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ gebirgsfuchs : Karl Liebknecht auch :!:
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Oberschabe
Theken-Trainer
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Anmeldedatum: 15.04.2003
Beiträge: 2249
Wohnort: wech von der Großstadt in die Provinz

BeitragVerfasst am: Mi Jul 20, 2005 9:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Noch heute trauere ich regelmäßig um Peter Woydt.
_________________
Die Radioschaben
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Ruppi
- diktator a.D. -
- diktator a.D. -


Anmeldedatum: 17.04.2003
Beiträge: 1271
Wohnort: ....sberg

BeitragVerfasst am: Mi Jul 20, 2005 11:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, ihr Banausen - wer mal ne richtig lange Zeit Ska gehört hat, ihn sah und hörte, weiß, dass da ein ganz Großer abgetreten ist. RIP.

Zuletzt bearbeitet von Ruppi am Mi Jul 20, 2005 12:28 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Herr Wichmann
Tribünensitzer
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Beiträge: 44
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 20, 2005 12:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Und wer Ska für etwas zu Essen hält, der weiß gar nicht, um wen es eigentlich geht.
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Rommel
Wenn's-mal-nicht-läuft-Nörgler
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Beiträge: 77
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 20, 2005 12:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Quelle: www.laut.de



BIOGRAPHIE

Laurel Aitken

Laurel Aitken trägt seit Mitte der Achtziger den Titel "Godfather of Ska", den ihm Gaz Mayall, englischer Plattenfirmenchef und Ska-Koryphäe für seine Verdienste in der Entwicklung der Ska-Musik auf den Leib schneiderte. Und das zu Recht: geboren 1927 in Kuba, emigriert Laurels Familie 1938 nach West Kingston/Jamaica, wo er seine ersten musikalischen Auftritte bei den berühmten Singing Contests bestreitet, wie übrigens auch Prince Buster, The Maytals oder Desmond Dekker. Besonders beeinflusst ihn der angesagte Boogie aus New Orleans von Künstlern wie Amos Milburn, Smiley Lewis und Louis Jordan. Aus der Mixtur von jamaikanischen Calypso-Rhythmen mit der heißen Ami-Ware Boogie Woogie sprießt schließlich das zarte Ska-Pflänzchen.
Der Durchbruch gelingt Aitken um 1957, als er mit "Pennies From Heaven", einer amerikanischen R&B-Nummer, seine neun Mitkonkurrenten beim Singing Contest hinter sich lässt und den Gewinn von zwei Pfund einheimst. Sein Name spricht sich praktisch über Nacht auf der Insel herum, trotzdem arbeitet er noch für das "Jamaican Tourist Board" am Hafen, wo er anreisende Touristen mit Heulern wie "Take me to Jamaica where the rum come from" willkommen heißt. Schon bald konzentriert er sich ganz auf seine ersten Single-Aufnahmen, die ihn in seiner Heimat zum Star werden lassen. "Roll Jordan Roll" und vor allem die Doppel-A-Single "Little Sheila/Boogie In My Bones", die im selben Jahr elf Wochen an der Spitze der jamaikanischen Charts steht, zementieren seinen Status. Der Song ist außerdem die erste jamaikanische Nummer Eins seit Einführung der Charts.
Als Aitken merkt, dass sich Piratenpressungen seiner Songs bei den zahlreichen jamaikanischen Emigranten in England großer Beliebtheit erfreuen, wandert er um 1960 aus, um die nächste Insel zu erobern. Maßgebliche Unterstützung erhält er zu der Zeit vom frischen Labelgründer Chris Blackwell, auf dessen Island-Label Aitken veröffentlicht. In England angekommen, singt Aitken für zahlreiche weitere Labels Songs ein, u.a. für "Bluebeat", das eine Zeitlang neben "Jamaican Blues" als Genre-Namen des Import-Sounds fungiert.

Ende der 60er verlangsamt sich Ska zu Rocksteady, woran Aitken mit seinem "Skinhead Reggae", der den Weg für Reggae-Star Bob Marley ebnet, maßgeblich beteiligt ist. Seine Aufnahmen für das Pama-Label ("Pussy Price", "Fire In My Wire", "Jesse James") werden von Grover Records später teilweise wieder veröffentlicht. Sein Song "Landlords And Tenants" schafft es sogar auf den Soundtrack des Mod-Films "Absolute Beginners" mit David Bowie.

Als Ende der 70er durch neue englische Bands wie Madness, The Specials, The Beat, Bad Manners und The Selecter eine große Ska-Manie ausbricht, steigt auch das Interesse an den Urvätern und Laurel Aitken wird wieder Gesprächsthema. Seinen bislang einzigen UK-Charterfolg feiert er kurz darauf mit "Rudi Got Married" (1980), einer thematischen Fortsetzung der Ska-Hymne "A Message To You Rudy" von Dandy Livingstone.

Seit der Veröffentlichung von Aitkens '95er Studiowerk "The Story So Far", das einigen seiner alten Klassiker einen neuen Sound-Anstrich verpasst, kramt das deutsche Ska-Label Grover in zügigem Rhythmus alte, zum Teil längst verschollene Aufnahmen hervor. Dadurch erfreut sich die karierte Seele an Highlights, die bislang nur im 7"-Format zu sündhaft teuren Sammlerpreisen auf Börsen erhältlich waren. 2001 erscheint mit "Jamboree" das erste Studiowerk Aitkens in sechs Jahren, als Backing-Band fungiert die Tübinger Nachwuchshoffnung Court Jester's Crew. 1999 singt Aitken mit "En Espagnol" en komplettes Album in spanischer Sprache ein.

Ob es am kubanischen Blut in seinen Adern oder schlicht an seiner Liebe zur Musik liegt; Laurel gibt noch 2003, im Alter von 76 Jahren, Konzerte mit bis zu 90-Minuten-Länge und verausgabt sich derart, dass sein Fred Perry-Shirt innerhalb kürzester Zeit einem Waschlappen gleicht. Im Dezember 2003 erleidet er eine doppelseitige Lungenentzündung und muss sechs Wochen im Krankenhaus in Leicester verbringen. Aus seinem engsten Umfeld heißt es, dass Aitken höchstwahrscheinlich nicht mehr live auftreten kann. Der Sänger erholt sich jedoch umfassender als es die Ärzte prognostizierten und tritt so im Januar 2005 mit seinen Pressure Tenants ein letztes Mal auf. Das Konzert im legendären Club Ska im englischen Middlesex/Nord-London ist eine Tribute Show, u.a. mit The Selecter und The Riffs. Das Konzert wird für eine DVD-Veröffentlichung mitgeschnitten.

LAUREL AITKEN ist gestorben

Eine Ska-Legende verstarb mit LAUREL AITKEN (1927 - 2005) am vergangenen Sonntagmorgen, 17.7.05, im Glenfield-Krankenhaus in Leicester/England. Todesursache sei ein Herzinfarkt, doch um die Gesundheit vom "Godfather Of Ska", wie ihn Gaz Mayall vor einem Auftritt im "Gaz RockinŽBlues" in den 80er Jahren einmal ankuendigte, war es schon seit Langem nicht gut bestellt. Eine Lungenentzuendung hatte ihn noch vergangenes Jahr schwer geschwaecht. Die Aerzte verordneten ihm Ruhe. Dennoch trat er noch im Januar 2005 in London bei einer grossen Show zu seinen Ehren mit den RIFFS, Winston Francis, Dave Barker, Paul Fox (THE RUTS) und Bob Andy fuer einige Songs auf.

LAUREL AITKEN schenkte den Skafans und der Musiklandschaft nicht nur zahlreiche Hits wie "Boogie In My Bones", "Skinhead", "Mad About You", "Bad Mínded Woman", "Jesse James", "Rudi Got Married", "Sahara" oder seine unnachahmlichen Versionen von "Skinhead Love Affair", "Bartender", "Sally Brown" und "Skinhead Train", sondern besonders viele Liveauftritte in Mitteleuropa, speziell Deutschland. Durch seine Veroeffentlichungen auf Grover und Pork Pie wurde er zu einem Synonym fuer "Jamaica Ska Meets TwoTone" in Deutschland. Er trat mit deutschen Bands wie den BUSTERS, NO SPORTS oder der COURT JESTERS CREW auf, liess sich bereitwillig mit seinen Fans vor sowie nach seinen Konzerten fotografieren, beantwortete stets gutgelaunt Fragen und laechelte dabei markant mit seinen Goldzaehnen. Auch wenn er historisch vielleicht nicht der "Godfather Of Ska" war, weil vor ihm der Ska schon erfunden worden war, so wurde er es durch sein freundliches, stets natuerliches Auftreten auf sowie vor der Buehne. Kein anderer Ska-Saenger aus Jamaika (geboren ist er eigentlich auf Kuba!) stellte dermassen die Musik und nicht sich in den Vordergrund wie LAUREL AITKEN. Oft sah man ihn vor seinem eignen Auftritt noch vor der Buehne im Publikum, um bei der Vorband mitzutanzen.

Mit LAUREL AITKEN verliert die Musik eine grosse Persoenlichkeit, der seine Fans immer einbezog und nie vergass. Er war wirklich ein "RUDE Boy & ein SMART Guy"!!! Wir werden sein Andenken in Ehren behalten.
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Zuletzt bearbeitet von Rommel am Mi Jul 20, 2005 3:59 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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revolutz
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 20, 2005 2:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es hier auch mal ne Biographie von Bob Marley? Die heutige Generation erfährt doch sonst nie, daß Musik und der Kampf um Befreiung zusammengehören, daß Dancehall Verrat am Reggae ist und daß sie sich von ihren Sparstrümpfen und Unterhosen verabschieden müssen, wenn die Revolution passieren soll.
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Rommel
Wenn's-mal-nicht-läuft-Nörgler
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 20, 2005 3:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat



BIOGRAPHIE

Bob Marley

"Ich halte mich für einen Revolutionär, dem niemand hilft, der keine Bestechungen annimmt und der ganz alleine mit seiner Musik kämpft", erzählte Bob Marley einmal vor der Kamera. "Durch seine Musik war Bob ein Revolutionär. Er hätte nie eine Waffe gezogen, aber er stand vor dem Mikrofon und feuerte Schuss nach Schuss", erinnert sich seine Frau Rita in einem Interview. Eine Meinung, die nicht nur in Europa oder seinem Heimatland Jamaika geteilt wird, sondern auch in Afrika und in vielen anderen Teilen der Welt.
Robert Nesta Marley kommt am 6. Februar 1944 in Rhoden Island, im Norden der Karibikinsel, zur Welt. Sein Vater ist ein englischer Marineoffizier, seine Mutter Cedella eine 18jährige Jamaikanerin, die ihren Sohn alleine groß ziehen muss. Mitte der 50er Jahre versucht die kleine Familie ihr Glück in der Hauptstadt Kingston ? und landet in Trenchtown, einem berüchtigten Armenviertel über der Kloake der Stadt.
Mit seinen Freunden Bunny Livingstone und Peter McIntosh begeistert sich Marley für die Musik, die Ende der 50er Jahre von den USA aus im Radio kommt: Ray Charles, James Brown, Fats Domino oder Curtis Mayfield, aber auch schwarze Gesangsgruppen wie The Drifters. In einem Hinterhof nehmen sie Unterricht beim angesehenen Musiker Joe Higgs und gründen die Wailing Wailers.

Jimmy Cliff macht sie mit Clement Dodd bekannt, dessen Label Coxsone eine wichtige Position auf dem lokalen Markt einnimmt. Mit einer Mischung aus jamaikanischer Tanzmusik und dem, was aus dem Radio ertönt, entsteht der Ska. Von 1963 bis 1966 nehmen die Wailing Wailers etwa 30 Singles auf und mausern sich zu einer der angesagtesten Bands von Kingston.

1966 heiratet Marley seine Frau Rita, folgt aber kurz danach seiner Mutter in die USA, die mit ihrem neuen Mann dorthin gezogen ist. Sein Plan ist, genügend Geld für ein eigenes Label zusammen zu jobben; als er nach acht Monaten zurück kehrt, ist jedoch ein tief religiöser Mensch und ein Anhänger des Rastafari aus ihm geworden.

Rastafari ist eine christliche Religion, die ihre Grundsätze aus verschiedenen Kirchen nimmt. Von zentraler Bedeutung sind zwei Figuren. Die erste ist Markus Garvey, ein gebürtiger Jamaikaner, der 1919 in Harlem die UNIA (Universal Negro Improvement Agency) gründet. Ein halbes Jahrhundert später, als Marley in den USA verweilt, spielt sie eine wichtige Rolle beim Kampf der Schwarzen um ihre Rechte. Garvey verkündet, dass ein mächtiger König in Afrika die Macht übernehmen und die Unterdrückten befreien werde. Als zum anderen Haile Selassie 1930 als König Äthiopiens auf den Thron steigt, sehen viele Jamaikaner in ihm die Erfüllung der Prophezeiung. Selassie entpuppt sich zwar als einer der üblichen afrikanischen Tyrannen, seine Bezeichnung als König, Ras Tafari, dient dennoch als Namen für die neue Religion. Nach wie vor gilt er in ihr als göttliches Wesen.

Als Markenzeichen der Rastafaris entwickeln sich eine filzige Frisur und das Kiffen, dem eine religiöse Bedeutung zugrunde liegt: Der Rausch soll sowohl die Gläubigen vereinen, als sie auch Gott, oder Jah, näher bringen. Marley, Livingstone und McIntosh widmen sich nicht nur dem Ganja, sondern auch einer langsameren Form des Ska, dem Rocksteady, oder Reggae, wie er abgekürzt heißt. In seinen Texten behandelt Marley fortan spirituelle und soziale Themen.

Ihr Label Wail 'N' Soul ist zwar nach einem Jahr Pleite, aber sie lernen den Produzenten Lee 'Scratch' Perry kennen, der ihnen in Jamaika zum Durchbruch verhilft. Mit "Soul Rebel", "Duppy Conqueror", "400 Years" und "Small Axe" gelingen ihnen 1969 gleich vier Klassiker des Genres. Als 1970 die Brüder Aston und Carlton Barrett am Schlagzeug und am Bass hinzu stoßen, gelten die Wailers, wie sie nun heißen, als beste Band der Karibik.

In den USA und in Europa sind sie jedoch noch gänzlich unbekannt. Das ändert sich 1972, als die Wailers in London bei Chris Blackwell vorsprechen, der sie für sein Label Island Records unter Vertrag nimmt. Das erste Ergebnis der Zusammenarbeit, "Catch A Fire" (1972), enthält zwar eine überarbeitete, für den westlichen Markt abgeschwächte Form des Reggae; mit "Slave Driver" sowie "Stir It Up" erlangen die Wailers aber zum ersten Mal internationale Aufmerksamkeit.

Nach einigen USA-Auftritten im Vorprogramm von Bruce Springsteen und Sly And The Family Stone nehmen sie "Burnin'" (1973) auf, das neben älteren Liedern auch "Get Up Stand Up" und "I Shot The Sheriff" hervor bringt. Als eine Coverversion Eric Claptons kurz danach in den USA die Spitze der Singlecharts erobert, ist der Durchbruch geschafft.

Bei den Aufnahmen zu "Nutty Dread" kommt es zum Streit. Unzufrieden mit der Orientierung Marleys und seinem Gewicht in der Band, gehen Livinstone und McIntosh eigene Wege. Als Bunny Wailer und Peter Tosh gelingen ihnen erfolgreiche Solokarrieren. Der Frontmann nennt seine Combo in Bob Marley And The Wailers um, den Begleitgesang übernimmt unter anderen seine Frau Rita. Das Album erscheint 1975 und kann mit "No Woman No Cry" einen großen Hit vorweisen.

Marley ist nun ein gefragter Weltstar, der versucht, Ruhe in die katastrophale Politik seines Landes zu bringen. Bei einem Aufenthalt in Kingston im Dezember 1976 dringen bewaffnete Männer in sein Haus ein und beschießen ihn. Er kommt mit einer leichten Verletzung davon und tritt dennoch auf einem Benefizkonzert auf, das er organisiert hat. Anschließend zieht er nach London, wo er mit "Exodus" (1977) ein Album mit autobiografischem Titel aufnimmt. "Kaya" (1978) stellt mit seiner Single "Is This Love" dagegen eine Hommage an das Kiffen dar.

Im selben Jahr reist Marley zum ersten Mal nach Afrika. Seine Aufenthalte in Kenia und Äthiopien prägen das stark politische Album "Survival" (1979), das mit "So Much Trouble In The World", "Ambush In The Night" und "Africa Unite" eindeutige Lieder enthält. "Zimbabwe" schreibt er für den Bürgerkrieg in Rhodesien; als das Land ein Jahr später die Unabhängigkeit erlangt, lädt ihn der damals noch viel beachtete neue Staatschef Robert Mugabe als offiziellen Gast ein.

Das optimistische "Uprising" (1980) enthält die Singles "Could You Be Loved" und "Redemption Song". Bob Marley ist zwar am Höhepunkt seiner Karriere ? in Mailand spielt er vor seinem größten Publikum, 100.000 Leute, - steht jedoch kurz vor dem Tod. Beim Fußball spielen in London zieht er sich 1977 eine Fußverletzung zu, die sich unbehandelt bösartig entwickelt. Die Diagnose: Krebs. Marley weigert sich, den Fuß amputieren zu lassen, erst als er im September 1980 in New York zusammenbricht, lässt er sich eingehend untersuchen. Das Ergebnis lautet: Gehirntumor.

Zwar entscheidet er sich für eine Behandlung, aber es ist zu spät. Eine umstrittene Therapie mit einem Naturheilverfahren in München bringt keine Besserung. Auf dem Weg nach Jamaika stirbt der 36-jährige Marley am 11. Mai 1981 in Miami. Der jamaikanische Premierminister erteilt ihm noch einen Orden, bevor er in einem Mausoleum in Nine Mile, nahe seines Geburtsortes, begraben wird.

Über zwanzig Jahre nach seinem Tod ist Bob Marley nach wie vor eine der wichtigsten Figuren der zeitgenössischen Musikgeschichte. Seine Alben sowie unzählige Best Ofs verkaufen sich prächtig, viele seiner Lieder sind allgemeines Kulturgut, sein Konterfei ist an den Wänden von Studenten-WGs ebenso wenig wegzudenken wie das Che Guevaras. Seine Frau geht sogar so weit zu sagen, dass "Bob kein normaler Mensch war. Er war einer von jenen, die einmal alle 2000 Jahre erscheinen".
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rübennase
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 20, 2005 6:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

toll, rommel kann copy&paste... Rolling Eyes
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Man muß das Schaf mit dem Kopf zwischen die Beine nehmen und beim Melken das Kinn auf den Hintern drücken; so kann das Schaf nicht in die Milch kacken!
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Dazock
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BeitragVerfasst am: Do Jul 21, 2005 11:53 am    Titel: Scotty beamt nicht mehr Antworten mit Zitat

Scotty beamt nicht mehr

http://www.heise.de/newsticker/meldung/61917
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Tony
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BeitragVerfasst am: Do Jul 21, 2005 8:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Warum wurde mein Beitrag gelöscht?
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Turbieni
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 29, 2005 12:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ist das wirklich STAN LAUREL, der zusammen mit OLIVER HARDY diese tollen Filme gemacht hat? Wirklich ein großer Verlust. Allerdings fand ich die Musik selbst nie so gut, weil ich einfach nichts für Klaviermusik übrig habe. Da wart ihr sicher viel öfter auf den Konzerten. Ich kenne nur die Filme. Aber Kopf hoch, bestimmt werden jetzt bald viele Wiederholungen gezeigt.
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NULLDREIER
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 29, 2005 12:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh man... Shocked

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