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nur03* - Netzwerk und Unterstützung gegen Repression
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nur03*
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 12, 2016 12:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Heute vor zwei Monate, am 12. September 2016, wurde das Dossier „28. Mai 2016 – Polizeigewalt in Luckenwalde“ zur Aufarbeitung der Vorkommnisse beim Landespokalfinale am 28. Mai 2016 sowie die gleichnamige Video-Dokumentation zu den Ereignissen beim Landespokalfinale veröffentlicht. Fast ein halbes Jahr ist es nun schon her, dass SVB Fans verprügelt und mit Reizgas bis zur Ohnmacht eingesprüht wurden. Das Fanprojekt Babelsberg zählte über 150 verletzte Fans. Hinzu kommen hunderte Traumatisierte. Doch der SV Babelsberg 03 schweigt trotz gegenteiliger informeller Ankündigungen und Beteuerungen durch Vereinsoffizielle immer noch.

Wir fordern deshalb erneut und nachdrücklich, dass sich der Verein öffentlich äußert. Es muss endlich ein klares Bekenntnis zu den eigenen Fans und ein konkretes Hilfsangebot an die Betroffenen von Vereinsseite kommen. Die unsägliche gemeinsame Erklärung der Polizeidirektion West, des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB), des SV Babelsberg 03 und des FSV 63 Luckenwalde als letzte öffentliche Erklärung des Vereins muss endlich revidiert und richtiggestellt werden. Das Schweigen nervt und informelle Ankündigungen reichen schon lange nicht mehr!

Los jetzt hier!

Siehe http://nur03.de/?p=545
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 21, 2016 8:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

Der Bericht zum Spiel des SV Babelsberg 03 beim FC Energie Cottbus ist Online. Wie zu erwarten war, überwachten mehrere hundert Polizist*innen den Spieltag. Es blieb weitestgehend ruhig. Erwähnenswert sind die antisemitischen Tags auf dem Weg zum Stadion, die sexistischen Sprüche des Sicherheitspersonals sowie auf den Rängen und der erneute Einsatz der Luckenwalder Gewaltverbrecher-Einheit 1411 und 1412 in unmittelbarer Nähe der Babelsberg-Fans.

Zum gesamten Bericht geht es hier lang -> http://nur03.de/?p=554
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 30, 2016 2:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Am 29. Mai 2016, genau vor einem halben Jahr sowie einen Tag nach der schockierenden und traumatisierenden Polizeigewalt beim Landespokalfinale fasste der SV Babelsberg 03 die Ereignisse in Luckenwalde in einer Erklärung mit folgenden Worten zusammen:

„Das aggressive Verhalten der Polizei, die absichtliche Trennung der Mannschaft von den Fans und die Verweigerung des deeskalierenden Eingreifens unseres Sicherheitsdienstes führten dann in Summe zur bekannten Eskalation nicht nur auf dem Spielfeld und im Gästeblock, sondern auch im Eingangsbereich des Stadions.

Momentan sichtet der Verein, Babelsberg 03, das vorhandene Video- und Fotomaterial aus eigener Produktion der vereinseigenen Medien. Bei einer ersten Sichtung, schon am gestrigen Abend, wurde jedoch klar, dass die Polizei in jedem Falle unverhältnismäßig und mit überharter und teils rücksichtsloser Gewalt handelte. Selbst vereinseigene Ordner wurden auf dem Rasen mit Reizgas bedacht.

Babelsberg 03 wird am Anfang der kommenden Woche eine weitere ausführliche Stellungnahme mit entsprechenden Foto- und Videobeweisen veröffentlichen.“

-> http://babelsberg03.de/blog/2016/05/29/vorlaeufige-stellungnahme-von-babelsberg-03-zum-polizeieinsatz-nach-dem-pokalendspiel-in-luckenwalde

Statt der ausführlichen Stellungnahme und Konkretisierung der Vorwürfe folgte am 31. Mai 2016 mit der gemeinsamen Erklärung der Vereine, des Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) und der Polizei eine Rolle rückwärts, die nur so vor Diffamierungen gegen die Nulldrei-Fans strotzte. Es wurden sogar nicht davor zurück geschreckt, einen Angriff auf aktive Fans zur Rechtfertigung von Gewalt gegen eben diese zu wenden. Es wurden Spekulationen, Halb- und Unwahrheiten sowie dreiste Lügen verbreitet.

-> http://babelsberg03.de/blog/2016/05/31/gemeinsame-presseerklaerung-des-sv-babelsberg-03-und-der-polizei-zu-den-vorfaellen-nach-dem-pokalfinale-in-luckenwalde

Diese Erklärung des Vereins ist das im wahrsten und auch im sprichwörtlichen Sinne Letzte, was den Fans und Vereinsmitgliedern gegenüber seitdem offiziell und öffentlich verlautbart wurde. Von Empathie und Solidarität ist seit einem halben nix zu hören. Statt Unterstützung gibt es nur Schweigen!

LUCKENWALDE 28. MAI 2016 – NICHTS IST VERGESSEN!
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 30, 2016 3:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Bericht zum Spiel des SVB gegen den ZFC ist Online -> http://nur03.de/?p=562
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 25, 2017 7:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern waren der SV Babelsberg 03 und seine Fans zu Gast beim 1. FC Lokomotive Leipzig und verlor mit 0:2. Der Spieltag verlief weitestgehend entspannt. Die Polizei war, wie zu erwarten war, mit einem Großaufgebot im Einsatz, das neben vielen Beamt*innen auch einen mobilen Scheinwerfer und einen Wasserwerfer umfaßte.

Wenig gastfreundlich präsentierte sich der Gastgeber. Es gab kaltes Essen und Leichtbier, zu bestellen durch eine vergitterte Luke. Die vier mobilen Toileltten standen im Dunkeln. Darüber hinaus skandierten einige Lokist*innen (laut Selbstbeschreibung beim Gastspiel in Babelsberg vor wenigen Jahren "Mörder & Faschisten") mit Bezug auf die industrielle Todesfabrik Auschwitz den menschenverachtenden Gesang "Arbeit macht frei, Babelsberg 03".

Unser vollständiger Bericht kann im Übrigen hier nachgelesen werden => http://nur03.de/?p=576
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BeitragVerfasst am: Sa März 04, 2017 2:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Bericht zum gestrigen Heimspiel des SV Babelsberg 03 gegen den FSV Union Fürstenwalde ist Online. Erwähnenswert ist, dass sowohl vor als auch bis lange nach dem Spiel mindestens ein Minibus der Polizei auf der Karl-Liebknecht-Straße patrouillierte sowie dass die circa ein Dutzend Gästefans nach Abpfiff nach einer Intervention durch den Babelsberger-Ordnungsdienst aus dem Stadion begleitet wurden. Ob es in diesem Zusammenhang auch zu polizeilichen Maßnahmen gekommen ist, konnten wir bisher nicht in Erfahrung bringen. Wer uns dazu Informationen geben kann, meldet sich gerne beim Fanprojekt Babelsberg, beim Fanbeirat oder bei uns.

Der vollständige Bericht kann hier nachgelesen werden => http://nur03.de/?p=578
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BeitragVerfasst am: So März 12, 2017 6:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der SVB gewinnt auswärts gegen RB Leipzig II im Stadion am Bad mit 1:0. Damit endet ein entspannter und sonniger Spieltag für das Team und die mitgereisten Fans sehr erfreulich. Erwähnt und problematisiert werden muss ledidiglich, dass die anwesenden Nullddreier*innen von einem unnötig großen Security- und Polizeiaufgebot samt drei Kameras überwacht wurden. Im Einsatz waren mindestens 30 Ordner*innen und circa ein Dutzend Bereitschaftspolizist*innen aus Leipzig.

Der vollständige Bericht ist hier zu finden => http://nur03.de/?p=584
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BeitragVerfasst am: So März 19, 2017 11:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Am vergangenen Freitag spielte der SV Babelsberg 03 gegen den Tabellenletzten aus Neustrelitz und verschenkte nach einer schlechten sportlichen Leistung zwei Punkte. Der Spieltag selbst verlief entspannt und ruhig. Dennoch überwachte ein Streifenwagen der Potsdamer Polizei samt Besatzung die an- un abreisenden Nulldrei-Fans sowohl am Eingang zur Nordkurve Babelsberg als auch am Fanladen des Fanprojekt Babelsberg. Diese polizeiliche Maßnahme war und bleibt auch für die Zukunft völlig unnötig.

Zum vollständigen Bericht geht es hier lang => http://nur03.de/?p=589
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 01, 2017 4:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Am vergangenen Mittwoch spielte der SV Babelsberg 03 auswärts beim FSV Wacker 90 Nordhausen. Neben dem äußerst ärgerlichen Ergebnis ist zu erwähnen, dass mit mindestens 70 Polizist*innen darunter 10 Mini-Bus-Besatzungen der Bereitschaftspolizei aus Erfurt inklusive einem Fahrzeug einer sogenannten Beweissicherungseinheit (BFE) und einem Kamera-Fahrzeug, das während des gesamten Spiels permanent filmte, sowie zwei Streifenwagen-Besatzungen unnötig viele Beamt*innen die Gäste-Fans überwachten. Wie schon so oft gab es auch diesmal wieder lediglich Dixie-Toiletten und kalte Braterzeugnisse. Solch respektloses Verhalten gegenüber Gästen muss endlich zu Konsequenzen führen.

Zum kompletten Bericht geht's hier lang => http://nur03.de/?p=598
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BeitragVerfasst am: So Apr 09, 2017 10:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Bericht zum Heimspiel des SV Babelsberg 03 gegen den BAK ist Online. Der Spieltag verlief entspannt und endete mit einem wichtigen Heimsieg für Nulldrei. Die Nicht-Verlängerung des Vertrages für Bastian Babelsberg vom Fanprojekt Babelsberg warf allerdings einen fetten Schatten auf die Partie. Deshalb müssen wir in unserem Bericht auch auf diese, unserer Ansicht nach eklatante Gefährdung des Fanprojektes eingehen.

Wir fordern diesbezüglich vom Träger Stiftung SPI, die Entscheidung zur Nicht-Verlängerung der Verträge ausführlich zu erläutern und im Sinne der Fanarbeit zu überdenken.

Zum Bericht geht es hier lang => http://nur03.de/?p=607
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 12, 2017 10:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Bericht zum Nachholspiel des SV Babelsberg 03 beim FC Oberlausitz Neugersdorf ist Online. Auf dem Platz wurden drei Punkte verschenkt. Auf den Rängen war es ruhig und entspannt. Für uns ist ungewöhnlich, dass rund um den Spieltag mindestens 35 Beamt*innen inklusive einer Person in Zivil und einem Polizeihund im Einsatz waren. Zwar war nur ein gutes Dutzend, das äußerst sensibel auf die Beobachtung durch die Fans reagierte, sichtbar, dennoch erscheint ein derartig hohes Aufgebot mehr als unnötig.

Zum vollständigen Bericht geht es hier lang => http://nur03.de/?p=613
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 22, 2017 4:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Spieltag in Luckenwalde hat uns bewiesen, dass es weiterhin wichtig ist, aufmerksam zu sein, frühzeitig zu informieren und wenn nötig öffentlichkeitswirksam zu intervenieren. Das Einsatzkonzept der Polizei, den Spieltag mit mehreren Polizeihundertschaften zu überwachen, verfehlt jegliche Verhältnismäßigkeit und spottet jeder Empathie.

Wir haben insgesamt circa 20 sogenannte Halbgruppenfahrzeuge, einen roten Mini-Bus der Zivil-Beamt*innen sowie einen Lautsprecherwagen gezählt. Aufgrund der Maßnahme am Bahnhof, der massiven Überwachung sowohl innerhalb des Gästeblocks, als auch außerhalb des Stadions bewerten wir das Verhalten der Polizei als unverhätnismäßig und provozierend.

Die Rechtfertigung hierfür soll sein, dass die Babelsberg-Fans am 28. Mai 2016 angeblich die volle Verantwortung dafür tragen, dass sie angegriffen, mit Reizgas besprüht und teilweise schwer verletzt wurden. Die Beamt*innen und ihre Führung haben mit diesem Auftritt erneut bewiesen, dass sie nicht fähig sind, einen entspannten und angstfreien Spieltag zu ermöglichen. Sie negieren ihren eigenen Gewaltexzess. Damit decken sie nicht nur die Gewaltverbrecher*innen in ihren eigenen Reihen, sondern verleugnen ihre Verantwortung für über 150 verletzte Babelsberg-Fans und hunderte Traumatisierte.

Auch der gastgebende Verein FSV 63 Luckenwalde lässt jede Aufarbeitung der Ereignisse und die Übernahme der eigenen Verantwortung vermissen. Damit setzt sich ein Jahr später die „Schande von Luckenwalde“ fort und wird um ein weiteres Kapitel ergänzt.

Zum vollständigen Bericht geht es hier lang => http://nur03.de/?p=648
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chrischan
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BeitragVerfasst am: Di Mai 23, 2017 10:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

nur03* hat Folgendes geschrieben:
Auch der gastgebende Verein FSV 63 Luckenwalde lässt jede Aufarbeitung der Ereignisse und die Übernahme der eigenen Verantwortung vermissen.


nicht nur "auch" sondern "vor allem"!

verantwortlich für die umsetzung des sicherheitskonzepts am spieltag ist einzig der gastgebende verein. grundsätzlich hätte die einsatzleitung der polizei nicht einmal verhindern können, hätte luwa komplett auf polizeiliche kräfte im gästebereich verzichtet.

aber das genaue gegenteil ist der fall. eine augenscheinlich völlig überforderte spieltagsorganisation kompensiert den mangel an ausreichend ordnerpersonal, in dem man sich des "bequemen" ordnungsdienstes auf staatskosten bedient. das ist nicht nur im hinblick auf 05/16 eine unverschämtheit, sondern eben auch im hinblick auf u.a. die bedienung von kunden im generellen, die aktuelle diskussion um die übernahme der kosten durch die vereine, eine generelle straftatsvermutung etc...

von so banal-formalen fragen mal abgesehen, wem denn in dem moment des polizeilichen agierens eigentlich die ordner unterstellt waren. wurde mir doch erklärt, dass polizei in luwa gar nicht unterstützend sondern nur (hausrechts)übernehmend agieren kann.

spannend erscheint die ganze sache auch vor dem hintergrund einer aussage im letzten jahr, wobei meine forderung nach einem größeren abstand zum zaun und einer entsprechenden "deeskalationsdistanz" von einem bereitschaftspolizisten damit gekontert wurde, dass es sich bereits um die deeskalationsdistanz handeln würde, ihre eskalationsdistanz wäre direkt im block. na das hatten wir ja dann dieses mal.

zumindest zeigt das ganze - wie auch schon im bericht angemahnt - dass sowohl polizeiführung vor ort als auch und vor allem der fsv selbst eine ziemlich klare meinung dazu haben, wer die alleinige schuld an den vorkommnissen im mai 2016 trägt.

dass die verantwortung nicht einseitig zu verteilen ist, sollten aber auch amateure erkennen.

und abschließend sei jedem versichert - ganz besonders dem kollegen fichte - dass ich gern darauf verzichtet hätte, aber luwa hat in erschreckender präzision genau die befürchtungen bestätigt, die uns zweimal die gästeblockabsicherung übernehmen ließen.

ob ich in der konsequenz der entscheidung, dieses mal nicht adäquat zu agieren, während des spiels auf dem sofa oder wo auch immer sitze, spielt schlussendlich dann auch keine rolle. ändern hätte ich ohnehin nichts können.

meinem vorschlag im vorfeld, das spiel gar nicht zu besuchen und nach der kundgebung geschlossen nach hause zu fahren, wollte man nicht folgen - was ich verstehen möchte.

im endeffekt hätte man sich aber vieles erspart (nicht nur das eintrittsgeld) und hätte darüber hinaus sicher eine deutlich intensivere außenwirkung erzielt.

ganz abschließend kann man nur dankbar sein, dass sich das konfliktpotential, dass ein derart eskalatives sicherheitskonzept zwangsläufig mit sich bringt, nicht entfalten konnte.

dies dürfte weitestgehend auf das besonnene verhalten der nulldrei-fans zurückzuführen sein. dafür meinen respekt.

chrischan
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ich will auch eine mupfel, wawa.
komm und lass uns eine mupfel für mich suchen.
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BeitragVerfasst am: Do Mai 25, 2017 11:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen vielen Dank, Chrischan für die interessanten Einblicke. Sie sind eine große Hilfe für unsere Arbeit. Wir werden das nochmal diskutieren und uns gegebenfalls darauf berufen.

Im Zusammenhang mit Luckenwalde möchten wir außerdem an dieser Stelle auf die Veranstaltung "Traumatisierung von Fussballfans" am nächsten Mittwoch um 19 Uhr im KarLi hinweisen.

siehe Einladung => http://nur03.de/?p=655


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BeitragVerfasst am: Di Aug 01, 2017 10:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hiermit möchten wir auf die Veröffentlichung eines ausführlichen Berichtes zur Veranstaltung "Traumatisierung von Fußballfans“ hinweisen, zu welcher der SV Babelsberg 03, der Fanbeirat und das Fanprojekt Babelsberg auf Initiative von Nur03 gemeinsam einluden.

Der ausführliche Bericht ist hier zu finden => http://nur03.de/traumaveranstaltung-31-05-2017
Ein Kurzbericht, der im letzten Ultra Unfug erschien, kann hier nachgelesen werden => http://nur03.de/?p=683
Das pdf-Dokument des Berichts kann hier heruntergeladen werden => http://nur03.de/wp-content/uploads/2017/08/Bericht_Traumaveranstaltung_31-05-2017.pdf

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Zur Veranstaltung am 31. Mai 2017 kamen circa 40 interessierte Zuhörer*innen. Die Einführung in das Thema Trauma beziehungsweise Traumatisierung übernahm der Potsdamer Psychologe Germar Wochatz, der auch am Therapeuticum Potsdam aktiv ist. Michael Gabriel von der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) betonte die zunehmende Relevanz des Themas für Fußballfans und lobte in diesem Zusammenhang die beispiellose Arbeit des Fanprojekts, des Fanbeirats und auch der Nulldrei-Fans. Der Sozialarbeiter Bastian Schlinck, der bis vor kurzem für das Fanprojekt tätig war, erläuterte, wie die Aufarbeitung begann und ablief. Die Veranstaltung endete mit einer fruchtbaren Diskussion der Anwesenden und Expert*innen.

Im Laufe des Abends wurden außerdem durch die Anwesenden Forderungen formuliert, die wir an dieser Stelle dokumentieren und ergänzen möchten.

1. Alle Beteiligten müssen endlich die Zahl der beim Pokalfinale in Luckenwalde am 28. Mai 2016 verletzten Personen von mindestens 150 anerkennen. Nicht die Polizei, sondern Fanprojekt und Fanbeirat haben sich um eine möglichst genaue Erhebung bemüht. Nur diese traurige Statistik kann als verlässlich und umfassend betrachtet werden.

2. Wir fordern den Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) und den FSV Luckenwalde 63 auf, sich bei allen Verletzten zu entschuldigen, ihre Fehler bei der Vorbereitung und Durchführung des Spiels am 28. Mai 2016 einzugestehen, unwahre Behauptungen gegenüber Nulldrei-Fans zurückzunehmen und das Werner-Seelenbinder-Stadion zu einem sicheren Fußballstadion zu machen. Dazu gehört auch, den Ordnungsdienst nicht von der Polizei übernehmen zu lassen, um Kosten zu sparen.

3. Die Polizei muss endlich öffentlich ihr Fehlverhalten eingestehen und sich bei den Verletzten entschuldigen. Die Brandenburger Justiz ist gefordert, diejenigen Beamt*innen, die Menschen mit Schlägen, Tritten und Reizgas teils schwer verletzt haben, zur Verantwortung zu ziehen.

4. Wir verlangen, dass die am 28. Mai 2016 eingesetzten Polizist*innen nicht wieder bei Spielen des SV Babelsberg 03 Dienst tun dürfen. In ihrer Gegenwart können sich hunderte Fans nicht mehr sicher fühlen. Das hat sich auch beim Liga-Spiel in Luckenwalde im Mai 2017 gezeigt und ist für die bevorstehende Partie am 27. August zu befürchten.

5. Wir fordern des Weiteren die strikte Umsetzung der Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamt*innen im Land Brandenburg sowie die Ahndung von Verstößen gegen sie. Auch in den Bundesländern, die noch keine Kennzeichnungspflicht erlassen haben, wie Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern, muss sie schnellstens eingeführt werden.

6. Es bedarf zudem dringend der Einrichtung von unabhängigen Polizeibeschwerdestellen in Deutschland. Diese müssen mit umfassenden Untersuchungskompetenzen ausgestattet sein und über genügend Ressourcen sowie qualifiziertes Personal verfügen. Wir schließen uns hier der Forderung von Amnesty International, dem Deutschen Institut für Menschenrechte und zahlreicher Politiker*innen - auch im Land Brandenburg - an.

7. Die Einbeziehung von Fanvertreter*innen und des Fanprojekts bei Sicherheitsfragen hat sich beim SV Babelsberg 03 in den vergangenen Jahren als äußerst hilfreich erwiesen, um Eskalationen vorzubeugen. Wir fordern, dass allen Fans und Sozialarbeiter*innen bei Sicherheitsbesprechungen und Ähnlichem Beteiligung ermöglicht wird.
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