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Brandenburgpokal 2015/16
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fichte
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Anmeldedatum: 30.08.2006
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BeitragVerfasst am: Do Okt 13, 2016 8:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Link hier ist immer noch nicht gelöscht, Babelsberger teilen es munter auf Facebook. Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlachter selber...
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der freien Fichte-Turner stolzer Wahlspruch sei


F... F... FKK, für den Kommunismus ist doch klar!
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 14, 2016 10:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Oese hat Folgendes geschrieben:
http://m.maz-online.de/Home/Polizei/Polizei-sucht-Schwerverletzten-vom-Pokalfinale


Wir möchten an dieser Stelle davor warnen, Aussagen zu machen. Wir wollen außerdem darauf hinweisen, dass Zeug*innen, denn nach nichts anderem wird hier gesucht, anders als Beschuldigte kein Aussageverweigerungsrecht haben. Das heißt, die Aussagen des vermeintlichen Opfers oder andere Aussagen zur Person müssen zwingend umfassend sein. Sie dürfen nichts auslassen. Auch sich selbst Belastendes muss ausgesagt werden und kann gegen die Aussagenden verwendet werden. Dies sollte jede*m und jede*r klar sein, welche*r der Polizei bei dieser Fahndung hilft.

Mehr zum Thema gibt es hier -> nur03.de/?p=512
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Fanbeirat
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 28, 2016 1:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Aufarbeitung der Ereignisse in Luckenwalde durch die Polizeidirektion West

Veröffentlicht am 28. Oktober 2016 von Fanbeirat Babelsberg

Am 13. Oktober, einen Tag nachdem das Landeskriminalamt Eberswalde eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem vermeintlich schwerverletzten Babelsberg-Fan startete, erhielt der SV Babelsberg 03, der Fanbeirat und das Fanprojekt Babelsberg einen Brief vom Polizeidirektor der Polizeidirektion West Karsten Schiewe (pdf Kopie des Briefes). Darin äußert sich erstmals relativ ausführlich, aber leider informell ein leitender Beamter zum Dossier „28. Mai 2016 – Polizeigewalt in Luckenwalde“ sowie zur Demonstration in Erinnerung an die „Schande von Luckenwalde“ am 7. Oktober 2016 vor dem Achtelfinale im Brandenburger Landespokal.

Der Fanbeirat ist ein aus der Fanszene gewähltes Gremium, welches sich als Ansprechpartner für die Fans, den Verein und die Behörden versteht. Auch wenn wir Fans des SVB sind und unser Beirat verschiedene Fan-Gruppen vertritt, möchten wir darauf hinweisen, dass wir nicht für alle Fans sprechen können. Genauso wenig stehen wir für alle Betroffenen von Gewaltverbrechen sowie die Traumatisierten beim Pokalfinale in Luckenwalde. Wir haben uns deshalb entschieden, da im Brief von PD Schiewe explizit die „Fans des SV Babelsberg 03“ angesprochen wurden, den Betreffenden das Schreiben nicht vorzuenthalten und veröffentlichen es hiermit.

Bereits in der Vergangenheit zeigte sich PD Schiewe gesprächsbereit, wollte sich zu konkreten Vorfällen in Luckenwalde allerdings nicht äußern. Nun nimmt er erstmals Bezug darauf, hält aber weiterhin an den diffamierenden und zu hinterfragenden Behauptungen fest. Dabei sind diese durch das Dossier und vor allem durch die ebenfalls veröffentlichte Video-Dokumentation der Polizeigewalt eindeutig widerlegt. Daher möchten wir dem Brief von PD Schiewe unseren Kommentar voranstellen. Außerdem wollen wir unsere im Dossier formulierten Forderungen um vier weitere Punkte ergänzen und so auf die aktuellen Entwicklungen Bezug nehmend konkretisieren.

1. Wir erwarten von der Polizei Brandenburg, dass endlich die Zahlen zu den verletzten Fans überprüft und korrigiert werden. Es muss endlich anerkannt werden, dass es eine sehr viel höhere Zahl an durch Reizgas verletzte Personen sowie einige schwerverletzte Fans gab. Die Öffentlichkeitsfahndung nach einem vermeintlich schwerverletzten Fan bestätigt diese indirekte Korrektur der Zahlen bereits. Hier fehlt aber eine explizite und öffentliche Entschuldigung für die Verbreitung falscher Zahlen und Korrektur derselben.

2. Wir fordern weiterhin, dass die Polizei auf den Einsatz von Reizgas im Stadion und in großen Menschenmengen verzichtet. Die Ereignisse in Luckenwalde beweisen erschreckend, dass beim exzessiven Einsatz von Reizgas zwangsläufig eine sehr große Zahl von Menschen betroffen ist und so Panik, Angst und Traumatisierungen bewusst riskiert werden. Der Einsatz steht deshalb in keinem Verhältnis zum Ziel, ist durch nichts zu rechtfertigen und sollte deshalb unterlassen werden.

3. Wir weisen erneut nachdrücklich darauf hin, dass in Luckenwalde dutzende Menschen nicht nur verletzt, sondern auch traumatisiert wurden. Dies beweisen die bekannten offenen Briefe sowie die zahlreichen Augenzeugenberichte, die vor allem die Panik, die Angst und die Verzweiflung der Fans schildern. Hierbei ist zu beachten, dass jene Fans, die weiterhin zum Fußball gehen, an jedem Spieltag durch den Anblick gepanzerter und uniformierter Bereitschaftspolizisten an die vermummten Gewaltverbrecher in Luckenwalde erinnert und so womöglich re-traumatisiert werden können. Aus diesem Grund erwarten wir von der Polizei Brandenburg die traumatisierten Betroffenen endlich als Teil der Opfer von Polizeigewalt zu betrachten. Damit muss ausdrücklich eine Änderung im Verhalten gegenüber den Fans einhergehen. Dazu gehört zunächst diese Gruppe Betroffener explizit zu benennen, in den Einsatzbesprechungen dieses Thema zu reflektieren sowie auf re-traumatisierendes Verhalten im Umgang mit den Babelsberg-Fans zu verzichten.

4. Wir wollen endlich wissen, gegen wie viele Beamte genau und wegen welcher Straftatbestände ermittelt wird. In bilanzziehenden Presseerklärungen wird regelmäßig nach Fußballspielen veröffentlicht, gegen wie viele Personen auf Grundlage welcher vermeintlicher Straftaten vorgegangen wurde. Im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Polizisten fehlen diese Angaben. Es ist deshalb völlig unklar, ob auch gegen jene Beamte ermittelt wird, die exzessiv und durch nichts gerechtfertigt Reizgas versprüht haben. Darüber hinaus ist nicht bekannt, ob die gewalttätigen Beamten, die so viele Fans verletzt und traumatisiert haben, weiterhin im Einsatz sind und eventuell auch bei Spielen des SV Babelsberg 03 eingesetzt werden. Das heißt, bei jedem Kontakt mit Bereitschaftspolizisten müssen die Fans davon ausgehen, dass sie erneut mit jenen Beamten konfrontiert sind, die sie in Luckenwalde verprügelt und mit Reizgas eingesprüht haben. Für eine echte Aufarbeitung sind Informationen zu den Tatbeständen, den daraus folgenden Ermittlungen sowie mögliche Konsequenzen für die Beamten unumgänglich.
Kommen wir nun zum Inhalt des Briefs selbst und den darin enthaltenen, weiterhin aufrechterhaltenen, widerlegten beziehungsweise problematischen Behauptungen.

PD Schiewe beschreibt ausführlich, dass „auch nichtpolizeiliches Foto- und Videomaterial […] in einem wirklich immensen Umfang gesichtet und ausgewertet“ wurde. Interessant ist hierbei nicht der Hinweis, dass dies „unter objektiven Gesichtspunkten durchgeführt“ wurde, sondern dass die Polizeidirektion West und damit die Direktion, der die betreffenden Beamten und mutmaßlichen Gewaltverbrecher zugeordnet sind, für die Sichtung, die Analysen und Auswertungen verantwortlich waren. Dass „nichts unter den Tisch gekehrt“ wurde, mag für PD Schiewe selbstverständlich sein. Es bleibt aber auch aufgrund der Intransparenz zumindest ein fader Beigeschmack, da schließlich die Institution der mutmaßlichen Täter die volle Kontrolle über das Material und die Ermittlungen hat. Diese Praxis, egal wie objektiv sie auch sein möge, muss dringend überdacht werden. Im Ergebnis sollte, wie wir es in unseren Forderungen bereits formuliert haben, eine externe und vor allem unabhängige Vertrauensstelle für Beschwerden gegen polizeiliches Handeln eingerichtet werden.

Nicht minder bedenklich ist in diesem Zusammenhang auch der süffisante Hinweis, dass es für die gesetzeswidrige Vermeidung der Kennzeichnung „nachvollziehbare Gründe“ gegeben haben soll. Wir fragen uns, was diesen offenbar bewusst begangenen Rechtsbruch rechtfertigen könnte. Fatal ist hierbei übrigens auch, welche Respektlosigkeit gegenüber den Gesetzen im Allgemeinen und dem Polizeigesetz im Besonderen zu Tage tritt. Schließlich ist es die Grundlage polizeilichen Handelns und vor allem des in Luckenwalde exzessiv ausgeübten Gewaltmonopols des Staates. Im Grunde sollte gegen jene, die den Verzicht auf die Kennzeichnung angeordnet, toleriert und schließlich gerechtfertigt haben, aufgrund eines besonderen öffentlichen Interesses ebenfalls ermittelt werden.

Bezüglich des exzessiven Einsatzes von Reizgas gegen Fans bedauert PD Schiewe zwar, dass auch „Unbeteiligte durch die Reizstoff-Einwirkung betroffen waren“, betont aber, dass „der Einsatz des Reizstoffes zielgerichtet nur gegen Fans erfolgte, die durch ihr Handeln Rechtsbrüche begangen haben bzw. unmittelbar zur Schädigung herausgehobener Rechtsgüter ansetzten“. Worin diese Rechtsbrüche genau bestanden haben und welche schützenswerten Rechtsgüter verletzt worden sein sollen, wird nicht genannt. Genauso wenig wird erklärt, dass auch in unmittelbarer Nähe von Versorgungspunkten der Verletzten Reizgas eingesetzt wurde. Welchen Rechtsbruch haben diese Personen begangen? Darüber hinaus stellt sich die Frage, wenn nur zielgerichtet „Reizstoff“ eingesetzt wurde, warum so viele – das Fanprojekt zählte 128 durch Reizgas verletzte Fans – „Unbeteiligte“ betroffen waren. Ist der Einsatz dementsprechend nicht grundsätzlich zu hinterfragen, wenn vor allem in großen Menschenmengen nicht verhindert werden kann, dass sehr viele Unbeteiligte verletzt werden können?

In einem längeren und umfangreichen Absatz lobt PD Schiewe die intensive, konstruktive sowie offene und transparente Zusammenarbeit zwischen Verein, Fans und Polizei. In Bezug auf Spiele in Babelsberg mag dies sicher zutreffend sein. Bezogen auf die Vorfälle in Luckenwalde scheint hier aber der Wunsch eher als die Realität der Vater des Gedankens zu sein. Schließlich gab und gibt es bis heute keine öffentliche Aufarbeitung der Polizeigewalt in Luckenwalde. Von Offenheit und Transparenz kann mitnichten die Rede sein. Eine Zusammenkunft zwischen Vertretern des Vereins, der Fans und der Polizei außerhalb der Saisonvorbereitungs- und Sicherheitsgespräche vor den Spieltagen hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden. Die Polizei, der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) und die Vereine haben ihre die Babelsberg-Fans diffamierende Erklärung vom 31. Mai 2016 bis heute nicht revidiert.

Die Ereignisse müssen fünf Monate nach der „Schande von Luckenwalde“ schonungslos aufgearbeitet werden – ohne untaugliche Relativierungen. Informelle Gespräche und Ankündigungen durch die Polizei und Verantwortliche des SV Babelsberg 03 sind angesichts der schockierenden Vorkommnisse und den nicht abzusehenden Nachwirkungen unzureichend. Wir möchten deshalb erneut an beide Vereine, den FLB und auch an die Polizei appellieren, endlich Verantwortung für den durch nichts zu rechtfertigenden Angriff auf Nulldrei-Fans zu übernehmen.
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Zack!
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 28, 2016 7:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Top! Verein, um das mal zu verdeutlichen : "Wir" warten!
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Dritte Wahl statt Dritter Weg.
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 28, 2016 8:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab das mal gerade ausgedruckt,,,bin zur Hälfte gekommen und da platzt mir schon der Arsch. "Peter Meyritz, erklärt,dass er bedauert, das OFFENBAR auch Unbeteiligte durch den Einsatz von Reizgas(GIFTGAS)
betroffen waren.
Also ich saßhinter dem Zaun, hab das pumpgeräusch gehört und binnen zehntel sekunden Euer GIFT im ganzen Gesicht gehabt. Jeder weiß,was dieser "nebel" bedeutet. HINTER DEM ZAUN, SITZEND!!!!!

Ich bin über Fuffzig, habe in den 70igern bei UNION einiges mit Polizeibeamten (VOPOS)zu tun gehabt, ich war nie ein "Krawallmacher", das was sich die Bullen (und bullen ist nicht mein wortschatz sondern WUT) heute leisten...geht auf keine KUHHAUT(empfehle die lektüre des Stadion-sensationell-Heftes)
Lieber Verein, ich bin (bzw war) geschädigt....2 wochen lang
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 28, 2016 8:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

14482er hat Folgendes geschrieben:
ich hab das mal gerade ausgedruckt,,,bin zur Hälfte gekommen und da platzt mir schon der Arsch. "Peter Meyritz, erklärt,dass er bedauert, das OFFENBAR auch Unbeteiligte durch den Einsatz von Reizgas(GIFTGAS)
betroffen waren.
Also ich saßhinter dem Zaun, hab das pumpgeräusch gehört und binnen zehntel sekunden Euer GIFT im ganzen Gesicht gehabt. Jeder weiß,was dieser "nebel" bedeutet. HINTER DEM ZAUN, SITZEND!!!!!

Ich bin über Fuffzig, habe in den 70igern bei UNION einiges mit Polizeibeamten (VOPOS)zu tun gehabt, ich war nie ein "Krawallmacher", das was sich die Bullen (und bullen ist nicht mein wortschatz sondern WUT) heute leisten...geht auf keine KUHHAUT(empfehle die lektüre des Stadion-sensationell-Heftes)
Lieber Verein, ich bin (bzw war) geschädigt....2 wochen lang


UND NOCHWAS: ich hab ne friedliche REVOLUTION mitgemacht.
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 12, 2016 12:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

2 Monate nach der Veröffentlichung des Dossier und der Video-Dokumentation "28 Mai 2016 - Polizeigewalt in Luckenwalde" schweigt der SVB weiter hartnäckig. Selbst Karl-Heinz Schröter, Innenminister in Brandenburg, stellt richtig. Vom Vorstand kommt nix. Kein Bekenntnis zu den Fans. Kein Hilfsangebot an die Betroffenen. Nichts. Obwohl es großspurige, allerdings informelle Ankündigungen gab. ES REICHT!

Wir fordern erneut und nachdrücklich, dass sich der Verein öffentlich äußert. Die unsägliche gemeinsame Erklärung der Polizeidirektion West, des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB), des SV Babelsberg 03 und des FSV 63 Luckenwalde als letzte öffentliche Erklärung des Vereins muss endlich revidiert und richtiggestellt werden. Das Schweigen nervt und informelle Ankündigungen reichen schon lange nicht mehr!

Los jetzt hier!

-> http://nur03.de/?p=545
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chrischan
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 14, 2016 9:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

Am 27.10. fand eine Zusammenkunft im Stadion statt, bei der Mitglieder von Fanprojekt, Fanbeirat, der aktiven Fanszene sowie des Vereins teilgenommen haben.

Dabei ging es eigentlich um die Frage, inwieweit der Verein zukünftig wieder regelmäßig Ordner bei Auswärtsspielen einsetzen wird. Explizit wurde dabei die Personalie von Einsatzleiter Maik Dittmann diskutiert, der seit den Vorfällen nach dem Landespokalfinale in der aktiven Fanszene skeptisch gesehen wird.
Im Ergebnis verständigte man sich darauf, bei gefährdeten Spielen zwar wieder verstärkt Nulldrei-Ordner in die Auswärtsstadien mitzunehmen, bis auf Weiteres allerdings in diesem Zusammenhang auf Maik Dittmann zu verzichten.

Während dieser Zusammenkunft wurde aber auch nochmal ausführlich erklärt, warum die von den Fans geforderte Positionierung des Vereins bisher nicht stattgefunden hat. Darüber hinaus wurden auch Optionen besprochen, wie sich weitere Kommunikationsmöglichkeiten nutzen lassen und welche Plattformen dazu herangezogen werden sollten.

Grundsätzlich empfand ich die Runde trotz der problematischen Thematik konstruktiv und vor allem sehr ehrlich. Und ich war sicher nicht der einzige, der mit dem Gefühl aus der Veranstaltung gegangen ist, dass das ein weiterer Schritt in die richtige Richtung war.

Daher bin ich irritiert, dass *nur03* nun die in der Vergangenheit geführten Gespräche als informell bezeichnet. Wenn der Fanbeirat als gewähltes Gremium aus Sicht von *nur03* nicht die notwendige Legitimation besitzt, formelle Gespräche zu führen, dann ist uns dies unbedingt kundzutun und es sind andere Ansprechpartner zu benennen.
Auch wäre es schön, wenn uns mitgeteilt werden könnte, welcher Art formell akzeptable Kommunikationswege sein müssten.

Grundsätzlich besteht unsererseits nach wie vor die Bereitschaft zu einer gemeinsamen Position bzgl. der Vorkommnisse. Allerdings war die Gemeinsamkeit bis dato sehr einseitig, wenn es darum ging, Verantwortung zu übernehmen.
Am 07.06. habe ich diesbezüglich im Stadion in gut zwei Stunden den Finaltag aus unserer Sicht seziert und bei den problematischen Punkten Verantwortung übernommen oder zumindest die Optionen aufgezeigt. Eine Mitverantwortung der Fans im Hinblick auf den Verlauf des gesamten Tages wurde vom Großteil der Anwesenden aber kategorisch abgelehnt.

Um in der Sache aber voran zu kommen, biete ich den Mitgliedern von *nur03* hiermit an, kurzfristig zu einem Treffen zusammenzukommen, in dem die einzelnen Standpunkte und Forderungen auch noch mal in diesem konkreten Kreis erörtert werden können.

Terminvorschlag: 22.11.2016 19:00 Uhr im Stadion

Christian Lippold
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komm und lass uns eine mupfel für mich suchen.
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Das Sommerloch
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 14, 2016 10:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Kurz zusammengefasst: die Fans sind schuld!!!

Danke Vorstand! So muss das!!!
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 14, 2016 11:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

nur03* hat Folgendes geschrieben:
Wir fordern erneut und nachdrücklich, dass sich der Verein öffentlich äußert.


Darum geht es doch! Die letzte öffentliche Stellungnahme des Vereins dazu war die gemeinsame Erklärung mit der Polizeidirektion West usw.
Danach wurden vielleicht einige Gespräche geführt, aber öffentlich Stellung bezogen wurde nicht!

Das erneute Gesprächsangebot ist nun zwar sehr löblich ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Verein öffentlich nach wie vor die oben genannten Stellungnahme vertritt!
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Oese
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 14, 2016 8:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das Sommerloch hat Folgendes geschrieben:
Kurz zusammengefasst: die Fans sind schuld!!!

Danke Vorstand! So muss das!!!


Lese ich da nicht raus.
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nur03*
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 14, 2016 9:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

chrischan hat Folgendes geschrieben:
Um in der Sache aber voran zu kommen, biete ich den Mitgliedern von *nur03* hiermit an, kurzfristig zu einem Treffen zusammenzukommen, in dem die einzelnen Standpunkte und Forderungen auch noch mal in diesem konkreten Kreis erörtert werden können.

Terminvorschlag: 22.11.2016 19:00 Uhr im Stadion

Christian Lippold


Die letzte offizielle Erklärung des SV Babelsberg 03 zur exzessiven Polizeigewalt beim Landespokalfinale in Luckenwalde, zu den zahlreichen schwerverletzten Fans, den Dutzenden durch Reizgas Verletzten und den hunderten Traumatisierten stammt vom 31. Mai 2016.

-> http://babelsberg03.de/blog/2016/05/31/gemeinsame-presseerklaerung-des-sv-babelsberg-03-und-der-polizei-zu-den-vorfaellen-nach-dem-pokalfinale-in-luckenwalde

Mit dieser gemeinsamen Erklärung wurden Behauptungen durch den Verein bestätigt, die längst widerlegt werden konnten. Selbst einzelne Vorstandsmitglieder wie zum Beispiel Archibald Horlitz haben die Diffamierungen der Babelsberg Fans längst widerlegt. Danach gab es Treffen, Gespräche, Ankündigungen gegenüber uns zu bevorstehenden offiziellen öffentlichen Erklärungen, passiert ist aber nix. Keine Solidarisierung mit den Betroffenen. Keine Hilfsangebot in irgendeiner Art. Keine Entschuldigung für das monatelange Schweigen. Das heißt, der Verein versagt fortgesetzt im Umgang mit den Betroffenen. Deshalb brauchen wir kein weiteres informelles Gespräch mit den Verantwortlichen, denn das hilft den Betroffenen in keinem Fall, sondern wir wollen endlich die am 13. September versprochene Erklärung.

Deshalb nochmal deutlich, denn offenbar haben wir uns in der Erklärung vom 12. November missverständlich ausgedrückt:

Wir fordern endlich ein klares Bekenntnis des Vereins zu den eigenen verletzten und traumatisierten Fans beziehungsweise Vereinsmitglieder. Wir fordern, dass der Verein offiziell und öffentlich sich auf die Seite der Fans stellt. Wir wollen endlich, dass die "Schande von Luckenwalde" auch vom Vorstand als solche bezeichnet wird. Denn die Fans haben das verdient. Sie stehen an jedem Spieltag hinter ihrem Verein, feuern ihn an und halten zu ihm. In Sachen Luckenwalde sollte der Verein hinter den Fans stehen, sie unterstützen und zu ihnen halten.

Nur darum geht es!
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Kurt Kobein
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 16, 2016 3:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

nur03 hat Folgendes geschrieben:
Denn die Fans haben das verdient.

Nö, haben sie nicht. Die eigenen Spieler anspucken und beschimpfen und dann wieder dieser Opfermythos. Ganz klar, nö, haben sie nicht.
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Zack!
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Wohnort: Ja

BeitragVerfasst am: Mi Nov 16, 2016 3:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kurt Kobein hat Folgendes geschrieben:
nur03 hat Folgendes geschrieben:
Denn die Fans haben das verdient.

Nö, haben sie nicht. Die eigenen Spieler anspucken und beschimpfen und dann wieder dieser Opfermythos. Ganz klar, nö, haben sie nicht.


Äh? Zusammenhang?
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zündi
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 16, 2016 3:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kurt Kobein hat Folgendes geschrieben:
nur03 hat Folgendes geschrieben:
Denn die Fans haben das verdient.

Nö, haben sie nicht. ...

Doch, habe ich wohl. Ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen.

Ich hab sowas ähnliches wie in Luckenwalde bisher auch nur einmal erlebt und zwar am 2. Mai 2004. Damals erinnere ich mich an sehr deutlichen Rückhalt des Vereins.

https://de.indymedia.org/2004/05/82421.shtml
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